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AI-Zwilling des Verstorbenen: Kloningstechnologien

In China hat das Unternehmen Super Brain einen AI-Zwilling eines verstorbenen Mannes für seine ältere Mutter erstellt. Deepfake, TTS und LLM wurden verwendet, um Aussehen und Verhalten nachzuahmen. Der Fall wirft Fragen zur Ethik der Trauertech auf.

Digitaler Sohn: AI-Klon für trauernde Familie in China
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# KI-Klon eines Verstorbenen: Wie ein chinesisches Unternehmen eine digitale Person für seine Familie nachbaute

Die Familie eines Mannes, der bei einem Autounfall in der Provinz Shandong ums Leben kam, ließ einen KI-Klon von ihm erstellen, um seinen Tod vor seiner herzkranken alten Mutter geheim zu halten. Super Brain nutzte Fotos, Videos und Audioaufnahmen, um sein Aussehen, seine Stimme und seine Art – einschließlich seiner Gewohnheit, sich beim Sprechen vorzubeugen – präzise nachzubilden. Tägliche Videoanrufe mit dem „Sohn“ lassen die Mutter ahnungslos glücklich bleiben.

Technologien zur Erstellung des digitalen Avatars

Super Brain-Entwickler setzten generative KI-Methoden ein, um ein realistisches Abbild zu synthetisieren. Wichtige Komponenten:

  • Visuelle Rekonstruktion: Deepfake-Technologien auf Basis von neuronalen Netzen verarbeiteten Fotos und Videos, um ein Gesichtsmodell mit Mimik und Gesten zu erzeugen.
  • Sprachsynthese: TTS-Modelle (text-to-speech) klonten seinen Klang und seine Intonationen aus Audioaufnahmen.
  • Verhaltens-KI: Skripte und LLM (large language models**) imitierten seinen Kommunikationsstil und reagierten auf die typischen Fragen der Mutter zu Gesundheit, Arbeit und Plänen.

Der „Klon“ führt Echtzeitgespräche: verspricht, auf sich aufzupassen, jammert über die Hektik und weicht persönlichen Treffen aus. Projektleiter Zhang Zewei betont die ethische Seite – die Technologie bietet vorübergehenden Trost, ersetzt aber keine echten Beziehungen.

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Ethische Dilemmata der KI-Imitation

Der Fall löste Debatten auf chinesischen Social Media aus. Nutzer sind geteilter Meinung:

  • Manche sehen Wert darin, Angehörigen mit schwachem Gesundheitszustand den Schmerz hinauszuzögern.
  • Andere warnen vor psychischen Schäden: Eine falsche Bindung könnte die Trauer verschärfen, wenn die Wahrheit ans Licht kommt.

KI-Ethikexperten heben Risiken hervor:

  • Emotionale Manipulation ohne Einwilligung.
  • Abhängigkeit von einem digitalen Gespenst.
  • Rechtliche Fragen: Rechte an der digitalen Kopie des Verstorbenen.

In China gewinnen ähnliche Dienste an Popularität. Super Brain positioniert das Produkt als Grief Tech – ein Werkzeug zur Unterstützung bei der Trauerbewältigung.

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Entwicklungsperspektiven

Die Technologie basiert auf fortschrittlichen Modellen wie Diffusionsmodellen für Video und feinabgestimmten Transformern für Dialoge. Für Entwickler auf Mittel- bis Senior-Niveau ergeben sich zentrale Herausforderungen:

  • Umgang mit Kantenfällen im Verhalten (unvorhersehbare Fragen).
  • Reduzierung der Latenz für nahtlose Videoanrufe.
  • Integration mit AR/VR für mehr Immersion.

Beispielhafter Klon-Workflow:

# Pseudocode: basic cloning pipeline

def clone_avatar(media_files):
    face_model = train_facegan(media_files['images'])
    voice_model = fine_tune_tts(media_files['audio'])
    behavior_llm = adapt_llm(media_files['transcripts'])
    return integrate_models(face_model, voice_model, behavior_llm)

Zukünftige Versionen könnten Emotionsanalyse einbeziehen, um Antworten an die Stimmung des Gesprächspartners anzupassen.

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Wichtige Erkenntnisse

  • Super Brain schuf einen KI-Klon basierend auf Fotos, Videos und Audio, der das Aussehen, die Stimme und Gesten des Verstorbenen nachahmt.
  • Ziel: Eine 80-jährige herzkranke Mutter vor dem Schock zu schützen; tägliche Anrufe laufen weiter.
  • Ethische Debatten: Trost vs. Verschärfung der Trauer und Manipulation.
  • Technologien: Deepfake, TTS, LLM; Grief Tech gewinnt in China an Beliebtheit.

— Editorial Team

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