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CERN startet ORE Open-Access-Plattform

CERN stellt Infrastruktur für die Open Research Europe Plattform bereit, unterstützt von der Europäischen Kommission und einem Konsortium von 11 Ländern. Das Modell umfasst offene Peer-Review und kostenlose Publikationen. Über 5 Jahre hinweg hat die Plattform 1200 Artikel von 6300 Autoren angesammelt.

CERN integriert Open Research Europe für die Wissenschaft
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CERN stellt Infrastruktur für Open Research Europe-Plattform bereit

Die europäische Open-Access-Plattform Open Research Europe (ORE) integriert sich in die Infrastruktur von CERN. Der Start der aktualisierten Version ist für Ende 2026 geplant. Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Artikel bleibt kostenlos. Ein Konsortium aus nationalen Förderstellen und Forschungsorganisationen aus 11 europäischen Ländern verwaltet das Projekt, wobei die Europäische Kommission als Beobachterin fungiert und die Initiative finanziert. CERN stellt die technische Basis auf Open Journal Systems bereit.

Zusammensetzung des Konsortiums und Rollen der Beteiligten

Das ORE-Konsortium umfasst Institutionen aus:

  • Österreich
  • Frankreich
  • Deutschland
  • Italien
  • Niederlande
  • Norwegen
  • Portugal
  • Slowenien
  • Spanien
  • Schweden
  • Schweiz

CERN übernimmt den operativen und technischen Support sowie die Wartung der Open-Source-Software. Redaktionelle Richtlinien und Management verbleiben beim Konsortium. Diese Aufteilung der Aufgaben sichert die inhaltliche Unabhängigkeit bei gleichzeitig zuverlässiger Infrastruktur.

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Das Veröffentlichungsmodell von ORE basiert auf Prinzipien der Transparenz:

  • Vorabprüfung: Artikel werden auf Integrität und formale Anforderungen überprüft.
  • Offene Veröffentlichung: Materialien werden direkt nach der Prüfung online gestellt.
  • Nachveröffentlichungs-Peer-Review: Experten hinterlassen offene Bewertungen, die allen Lesern zugänglich sind.
  • Kurierung: Erfolgreiche Artikel werden in thematische Sammlungen gruppiert.

Diese Abfolge minimiert Verzerrungen und beschleunigt den Zugang zu den Daten.

Geschichte und Erfolge der Plattform

2021 als Werkzeug zur Veröffentlichung von Ergebnissen aus EU-Projekten gestartet. In etwas über fünf Jahren:

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  • Mehr als 1200 Artikel veröffentlicht.
  • Über 6300 Autoren beteiligt.
  • Institutionen aus mehr als 3000 Organisationen weltweit vertreten.

Die Integration mit CERN steigert die Skalierbarkeit und unterstützt das Wachstum des Veröffentlichungsvolumens. Open Journal Systems gewährleistet Stabilität und Kompatibilität mit etablierten Workflows der wissenschaftlichen Community.

Das Projekt festigt die Verbindungen zwischen CERN, der Europäischen Kommission und nationalen Strukturen. ORE positioniert sich als Modell für faire Veröffentlichungen, das über Europa hinaus anwendbar ist. Die technische Infrastruktur von CERN ist für Systeme mit hoher Last ausgelegt, was für den steigenden Traffic wissenschaftlicher Publikationen entscheidend ist.

Wichtige Erkenntnisse

  • Infrastruktur: CERN stellt Open Journal Systems für ORE bereit, Start Ende 2026.
  • Veröffentlichungsmodell: Prüfung → Veröffentlichung → offener Peer-Review → thematische Kurierung.
  • Umfang: 1200+ Artikel, 6300 Autoren aus 3000 Institutionen in 5 Jahren.
  • Management: Konsortium aus 11 Ländern, Europäische Kommission als Finanziererin und Beobachterin.
  • Offenheit: Kostenlose Publikationen, transparente Bewertungen für alle.

— Editorial Team

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