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Komponentenmangel bremst Rechenzentren in den USA

In den USA sind die Hälfte der Rechenzentrumsprojekte durch Mangel an Transformatoren und Batterien verzögert, Lieferzeiten erreichen 5 Jahre. Importe aus China und Nachbarländern steigen, 500 tausend Elektriker benötigt. Energie bleibt Engpass trotz kleinem Anteil am capex.

Rechenzentrums-Krise in den USA: Transformatoren im Fokus
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# Verzögerungen beim Bau von Rechenzentren in den USA durch Engpässe bei Stromkomponenten

Fast die Hälfte der Rechenzentrumsprojekte in den USA wurden pausiert oder abgesagt. Der Hauptgrund ist ein Mangel an elektrischen Komponenten: Transformatoren, Schaltanlagen und Batterien. Trotz Investitionen in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar stockt der Bau aufgrund von Einschränkungen bei der Stromversorgung.

Die Stromnetzinfrastruktur ist durch Elektrofahrzeuge und elektrische Heizsysteme überlastet. Laut Schätzungen von Sightline Climate sind für 2026 12 GW Rechenzentrumskapazität geplant, aber nur ein Drittel davon wird realisiert.

Die Rolle der Strominfrastruktur bei den Projektkosten

Die elektrische Infrastruktur macht weniger als 10 % der Capex für Rechenzentren aus, ist aber genauso entscheidend wie die Rechenhardware. Eine Verzögerung in irgendeinem Glied der Lieferkette – Transformatoren, Schaltanlagen oder Batterien – lähmt das gesamte Projekt.

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Lieferzeiten für große Starkstromtransformatoren sind explodiert: von 24–30 Monaten vor 2020 auf jetzt 5 Jahre. Für KI-Rechenzentren mit Einführungszyklen unter 18 Monaten ist das inakzeptabel.

Globale Lieferquellen für Komponenten

Unternehmen greifen auf Importe zurück, um den Mangel auszugleichen:

  • Kanada, Mexiko und Südkorea sind wichtige Lieferanten von Transformatoren für KI-Rechenzentren.
  • Importe großer Transformatoren aus China: von <1500 Einheiten im Jahr 2022 auf >8000 im Jahr 2025 (Wood Mackenzie).
  • China liefert >40 % der Batterieimporte und ~30 % der Transformatoren/Schaltanlagen in den USA.

Instabilitäten bei chinesischen Exporten verschärfen die Risiken in der Lieferkette.

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Mangel an Fachkräften im Energiesektor

Die USA werden 500.000 Elektriker benötigen, um Rechenzentren und Stromnetze zu unterstützen. Aktuelle Engpässe bei qualifizierten Fachkräften bremsen nicht nur Rechenzentren, sondern auch die Modernisierung der gesamten Infrastruktur.

Stromengpässe diktieren das Tempo der Digitalisierung. Entwickler von KI-Systemen müssen bei der Planung Infrastrukturverzögerungen berücksichtigen und Prognosemodelle für die Versorgung integrieren.

Wichtige Punkte

  • Hälfte der Rechenzentrumsprojekte verzögert: Mangel an Transformatoren, Schaltanlagen und Batterien blockiert 2/3 der für 2026 geplanten 12 GW Kapazität.
  • Transformator-Lieferzeiten bis zu 5 Jahren: kritischer Faktor für KI-Rechenzentren mit schnellen Einführungszyklen.
  • Abhängigkeit von Importen: steigende Lieferungen aus China (8000+ Transformatoren im Jahr 2025), Kanada, Mexiko und Südkorea.
  • Elektriker-Mangel: 500.000 Fachkräfte für Rechenzentren und Netze benötigt.
  • Strominfrastruktur <10 % der Capex, bestimmt aber den Projekterfolg.

— Editorial Team

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