# Databasus: Open-Source-Lösung für automatisierte Sicherungen von PostgreSQL, MySQL, MongoDB
Databasus bietet automatisierte Sicherungen für PostgreSQL (Hauptfokus), MySQL, MariaDB und MongoDB. Ein-Kommando-Docker-Bereitstellung mit Unterstützung für lokalen Speicher, S3, Cloudflare R2, Google Drive, Azure Blob, NAS, SFTP und rclone. Benachrichtigungen über Slack, Discord, Telegram, MS Teams, E-Mail und Webhooks. Datenverschlüsselung, Audit-Logs, Projekt- und Zugriffsverwaltung.
Unterstützt selbst gehostete und Cloud-Datenbanken, logische/physische/inkrementelle Sicherungen mit WAL-Streaming für PITR. Zwei Modi: remote (direkte Verbindung) und agentenbasiert (Stream vom DB-Server).
Bereitstellungsmethoden
Vier Installationsoptionen für unterschiedliche Umgebungen.
Shell-Skript
Automatische Docker-Installation und -Start:
sudo apt-get install -y curl && \
sudo curl -sSL https://raw.githubusercontent.com/databasus/databasus/refs/heads/main/install-databasus.sh | sudo bash
Docker Compose
Datei docker-compose.yml:
services:
databasus:
container_name: databasus
image: databasus/databasus:latest
ports:
- "4005:4005"
volumes:
- ./databasus-data:/databasus-data
restart: unless-stopped
Ausführen: docker compose up -d.
Docker run
docker run -d \
--name databasus \
-p 4005:4005 \
-v ./databasus-data:/databasus-data \
--restart unless-stopped \
databasus/databasus:latest
Kubernetes Helm
helm install databasus oci://ghcr.io/databasus/charts/databasus \
-n databasus --create-namespace
kubectl port-forward svc/databasus-service 4005:4005 -n databasus
Zugriff über http://localhost:4005 in allen Fällen.
Wichtige Funktionen
- Datenbanken: PostgreSQL (PITR mit WAL), MySQL/MariaDB, MongoDB.
- Speicher: lokal, S3/R2, Google Drive, Azure Blob, NAS, SFTP, rclone.
- Benachrichtigungen: Slack, Discord, Telegram, Teams, E-Mail, Webhook.
- Sicherheit: Verschlüsselung von Sicherungen und Geheimnissen, Audit-Logs, RBAC pro Projekt.
- Modi: remote für offene Datenbanken, agentenbasiert für isolierte.
- Sicherungstypen: logisch, physisch, inkrementell.
Die Oberfläche unterstützt dunkle und helle Themes, mit der Web-UI auf Port 4005.
Namensgeschichte
Das Projekt entwickelte sich aus Postgresus 2.0, das sich ausschließlich auf PostgreSQL konzentrierte. Nach über 1.000 Sternen auf GitHub und Community-Wünschen wurde Unterstützung für MySQL, MariaDB und MongoDB hinzugefügt.
Die Umbenennung wurde ausgelöst durch:
- Funktionale Erweiterung über PostgreSQL hinaus.
- Verletzung der „Postgres“-Marke – seit 2020 ist die Nutzung in Namen ohne fairen Gebrauch verboten.
- Risikoprävention (z. B. potenzieller Verlust von Docker-Hub-Pulls unter unvorhergesehenen Umständen).
PostgreSQL toleriert nun fairen Gebrauch, aber der Autor entschied sich für den neutralen Namen Databasus für breitere Anwendbarkeit.
Wichtige Punkte
- PITR-Unterstützung über WAL-Streaming für PostgreSQL.
- Agentenbasierter Modus zum Sichern geschlossener Datenbanken ohne externen Zugriff.
- Verschlüsselung aller sensiblen Daten und Sicherungen.
- Multi-Tenancy: Projekte, Benutzer, Audit.
- Schnelle Bereitstellung in Docker/K8s ohne Abhängigkeiten.
— Editorial Team
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