Windows 11 erhält flexible Kontrolle über Updates
Microsoft hat Änderungen bei Windows Update in Windows 11 angekündigt. Benutzer können Updates nun unbegrenzt pausieren, die Anzahl der erzwungenen Neustarts reduzieren und den Installationsprozess ohne unerwünschte Eingriffe steuern.
Neue Möglichkeiten zum Pausieren von Updates
Die aktuelle Umsetzung in Windows 11 begrenzt Pausen auf 30 Tage, danach startet das System automatisch mit dem Herunterladen. Pavan Davuluri, Leiter von Windows, hat unbegrenzte Pausen angekündigt. Damit entfallen die erzwungenen Installationen, über die sich Nutzer beschwert haben.
Beispiel für das Problem: Das System kann ein Update ohne Zustimmung starten, selbst wenn der Nutzer Anfragen abgelehnt hat. Ein Fall – automatische Installation von Windows 11 während 30 Minuten Abwesenheit des PC-Besitzers.
Begrenzung von Neustarts und Auswahlmöglichkeiten
Microsoft reduziert obligatorische Neustarts auf einen pro Monat. Bei manueller Herunterfahrt oder Neustart wird Windows Update nicht eingreifen.
Oberflächenänderungen:
- Der Button „Herunterfahren und Updates installieren“ wird in „Herunterfahren“ und „Neustarten“ aufgeteilt.
- Der Nutzer entscheidet, wann installiert wird.
Das verhindert Situationen, in denen das Betriebssystem die Herunterfahrt bis zum Abschluss des Updates blockiert.
Verbesserung der Qualität und Wiederherstellung
Das Unternehmen verspricht, die Stabilität der Updates zu steigern. Wiederherstellungsmethoden bringen das System nach Fehlern wieder zum Laufen. Der Prozess wird transparenter, ohne Installation von Drittanbieter-Software.
Kontext der Windows-11-Updates
Diese Änderungen sind Teil des Plans, das Betriebssystem bis 2026 zu optimieren. Wichtige Verbesserungen:
- Leistungssteigerungen.
- Anpassungen der Taskleiste mit Optionen zur Positionsänderung.
- Optimierungen für Datei-Explorer und Suche.
- Geringerer Ressourcenverbrauch.
| Aspekt | Aktueller Stand | Geplante Änderungen |
|--------------------|-----------------|---------------------|
| Update-Pause | Max. 35 Tage | Unbegrenzt |
| Neustarts | Mehrere | 1 pro Monat |
| Oberfläche | Aufdringlich | Getrennte Optionen |
Probleme mit Bezeichnern und Windows 10
Nutzer kritisieren die Änderung der Update-Bezeichner: Die Namensvereinfachung im Oktober sorgte für Verwirrung, und im November kündigte Microsoft die Rücknahme einiger Änderungen an.
Auf PCs mit Windows 10 ohne ESU ist die Update-Pause vollständig deaktiviert.
Wichtige Punkte
- Unbegrenzte Update-Pause beseitigt erzwungene Installationen.
- Ein Neustart pro Monat – weniger Ausfallzeiten.
- Oberfläche erlaubt Auswahl ohne automatische Updates.
- Qualitätsverbesserungen mindern Fehlerrisiken.
- Teil einer großen Überarbeitung von Windows 11 bis 2026.
— Editorial Team
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