Immich 2.6: Wichtige Updates für selbst gehosteten Medienspeicher
Die stabile Version von Immich 2.6 wurde Ende März 2026 veröffentlicht. Diese Open-Source-Plattform, lizenziert unter AGPLv3, gibt Ihnen volle Kontrolle über Ihre Foto- und Videodateien, ohne auf Cloud-Dienste angewiesen zu sein. Sie unterstützt Docker-Deployment, lokale Speicherung der Originale und Mehrbenutzerzugriff über Web, Desktop, Android und iOS. Die Oberfläche ähnelt Google Photos und ist auf den Familiengebrauch ausgelegt.
Version 2.0 wurde im Oktober 2025 veröffentlicht. Immich 2.6 konzentriert sich auf die Optimierung der Texterkennung, mobiler Synchronisation, Netzwerkleistung und Administration.
Verbesserungen an Oberfläche und Navigation
Die Web-Version verfügt nun über eine Seitenleiste mit Karte und Mini-Zeitstrahl. Beim Arbeiten mit Ressourcenclustern auf der Karte erhalten Nutzer schnellen Zugriff auf die Chronologie, ohne dass die gesamte Seite neu geladen werden muss.
Die Mobile-App bietet jetzt:
- Auswahl eines benutzerdefinierten Album-Covers.
- Erweiterte Freigabe-Links mit individuellen Beschriftungen.
- Verbesserte Verwaltung der Link-Ablaufdaten in der Web-Benutzeroberfläche.
Diese Änderungen vereinfachen den kollaborativen Zugriff und die Anpassung, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.
Optimierung des Netzwerk-Stacks
Der Wechsel zu nativen HTTP-Clients in den Mobile-Apps fügt Unterstützung für hinzu:
- Mutual TLS.
- Selbstsignierte Zertifikate.
- Basis-Authentifizierung.
- Benutzerdefinierte Header.
HTTP/2 und HTTP/3 wurden mit Multiplexing und Caching implementiert. Dadurch wird die Latenz bei der Synchronisation großer Mediadateien reduziert, insbesondere in Netzwerken mit hoher Auslastung.
Medienverarbeitung und -ansicht
Der Mobile-Viewer wurde für mehr Geschwindigkeit und Stabilität überarbeitet:
- Unterstützung für GIF-Wiedergabe.
- Videoskalierung.
- Neue Steueroberfläche mit integrierten Metadaten statt unterem Panel.
Die Suche ist optimiert: Ergebnisse laden inkrementell, ohne Neuanordnung des Rasters. Das minimiert Verzögerungen und verbessert die Skalierbarkeit bei großen Bibliotheken.
Administration und Datenbank
Der neue CLI-Befehl immich-admin schema-check überprüft automatisch die Integrität der Datenbank beim Start. Er erkennt fehlende Indizes, Einschränkungen, Tabellen oder Spalten und verhindert Ausfälle.
Die Authentifizierung wurde verbessert: Profil-Lesen aus OAuth ID Token oder Userinfo-Endpunkt. Fehler bei Video-Transcoding, Sony XAVC-Metadaten, Web-Tastatureingabe und RTL-Sprachen behoben.
Zusätzliche Korrekturen umfassen GIF-Thumbnails-Uploads, Zeitstrahl-Anpassungen und einheitliche Metadaten über Plattformen hinweg.
Serverseitige Skalierbarkeit
Server-Komponenten sind für hohe Lasten optimiert. Animationen, Zeitstrahle und Synchronisationsdatenverarbeitung wurden verbessert. Die Mehrbenutzerunterstützung ist bei gleichzeitigen Zugriffen stabiler.
Entwickler berichten von 20–30 % Leistungsgewinnen bei Szenarien mit Tausenden von Dateien, dank Caching und asynchroner Verarbeitung.
Wichtige Highlights
- Seitenleiste mit Karte und Mini-Zeitstrahl für Geo-Cluster.
- Native HTTP-Clients mit HTTP/3 und TLS für Mobile-Sync.
- CLI
immich-admin schema-checkfür automatisierte Datenbankprüfungen. - Inkrementelle Suche und überarbeiteter Medienviewer.
- OAuth-Authentifizierung und Metadaten-Korrekturen.
— Editorial Team
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