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Inkrementalität von IT-Produkten: Waterfall vs Agile

Der Artikel analysiert die Inkrementalität und Technologizität von IT-Produkten. Vergleicht Waterfall und Agile, zerlegt XP-, RUP-, Scrum-Techniken. Lebenszyklusmodelle für effektive Entwicklung werden beschrieben.

IT-Technologien: von Waterfall zu Agile und Scrum
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# # Inkrementalität und technologische Raffinesse in der Entwicklung von IT-Produkten: Wichtige Konzepte und Techniken

Die Inkrementalität ermöglicht die schrittweise Erweiterung der Softwarefunktionalität durch Hinzufügen neuer Daten, Befehle oder das schrittweise Beheben von Fehlern. Dies wird durch Zerlegung in User Stories umgesetzt, was die Übergaben an die Stakeholder vereinfacht. Nehmen Sie Cyberpunk 2077: Seit 2020 hat CD Projekt RED Updates veröffentlicht, darunter Patch 1.6 mit Inhalten aus der Edgerunners-Serie. Im Gegensatz zu traditionellen Projekten (Bauwesen, Bildungswesen) mit festen Abläufen erlauben IT-Produkte die parallele Entwicklung von Komponenten.

Hohe technologische Raffinesse erfordert strenge Kompetenzen: Programmierer benötigen mindestens berufliche Qualifikationen, Tester und DBAs eine mittlere fachliche Ausbildung, UI/UX-Designer bis zu einem Jahr Schulung und PMs einen Bachelor-Abschluss. Die Remote-Entwicklung spart Bürokosten, erschließt einen globalen Talpool und vergütet nach tatsächlicher Leistung.

Wasserfallmodell: Stärken und Schwächen

Entwickelt von W. Royce 1970 als sequentieller Ablauf von Phasen: Analyse, Design, Implementierung, Test, Bereitstellung. Jede Phase wird abgeschlossen, bevor die nächste beginnt.

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Stärken:

  • Klare Phasengrenzen mit festen Terminen für Verträge.
  • Fester Festpreis, der die Kundenbindung steigert.
  • Umfassende Dokumentation für die Teamabstimmung.
  • Einfaches Einarbeiten neuer Mitglieder über Phasenartefakte.

Schwächen:

  • Schwierige Änderung von Anforderungen nach Freigabe.
  • Lange Zyklen, die Risiken erhöhen (rechtliche Änderungen, Geschäftswandel, Abgang Schlüsselmitarbeiter).
  • Terminüberschreitungen: Durchschnittlich 89 % nach CHAOS Manifesto.

Das Modell eignet sich für Projekte mit festen Anforderungen und strenger Dokumentation.

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Agiles Modell: Prinzipien und Praktiken

2001 von einer Autorengroup (K. Beck u. a.) formuliert. Nutzt Inkrementalität für iterative Übergaben. Agile ist keine Methodik, sondern ein Satz von Prinzipien und Praktiken.

Wichtige Prinzipien:

  • Häufige Übergaben funktionsfähiger Software, um Anforderungen zu verfeinern und schnellen ROI zu erzielen.
  • Offenheit für Änderungen in jeder Phase.
  • Flexible Prozesse, die sich an neue Aufgaben anpassen.
  • Systematische Übergabe funktionaler Produkte, um Risiken zu minimieren (Fehler, Abweichungen).
  • Einbindung der Stakeholder durch offene Kommunikation.
  • Teamautonomie: Sprint-Planung, Zerlegung in User Stories (z. B. Benachrichtigungen zum Kreditantragsstatus).
  • Vorzug der direkten Unterhaltung von Angesicht zu Angesicht.
  • Fortschritt gemessen am funktionsfähigen Code.
  • Kontinuierliches Lernen des Teams.
  • KISS – halte es einfach und transparenten Code.

Agile reduziert Anforderungskonflikte durch Fokus auf Nutzenwert.

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Techniken der IT-Produktentwicklung

Unsicherheit bei Anforderungen, geistige Arbeit und begrenzte Ressourcen haben Techniken wie XP, RUP, AUP, RAD, DSDM und Scrum hervorgebracht.

| Technique | Description |

|----------|-------------|

| XP (Extreme Programming) | Extreme Praktiken: Pair Programming, TDD, häufige Releases zur Steigerung der Codequalität. |

| RUP (Rational Unified Process) | Iterativ-inkrementeller Prozess mit Phasen: Inception, Elaboration, Construction, Transition. |

| AUP (Agile Unified Process) | Vereinfachtes RUP mit Fokus auf Einfachheit. |

| RAD (Rapid Application Development) | Schnelles Prototyping für rasches Feedback. |

| DSDM (Dynamic Systems Development Method) | Fokus auf Zeit und Ressourcen mit MoSCoW-Priorisierung. |

| Scrum | Framework mit Sprints, Dailies, Retrospectives für selbstorganisierende Teams. |

Die Auswahl der Technik hängt vom Kontext ab: XP für kleine Teams, Scrum für mittelgroße Projekte mit klaren Iterationen.

Lebenszyklusmodelle für IT-Projekte

Der Lebenszyklus (LC) definiert die Abfolge der Phasen. Wichtigste Modelle:

  • Waterfall: Linear, für vorhersehbare Aufgaben.
  • V-Modell: Erweiterung des Waterfall mit parallelen Tests.
  • Inkrementell: Parallele Ströme mit Teillieferungen.
  • Iterativ: Wiederholte Verbesserungszyklen.
  • Spiral: Risikoorientiert mit Prototypen.
  • Agile-basiert: Sprints in Scrum/Kanban.

Hybride Modelle kombinieren Ansätze (z. B. Water-Scrum-Fall).

Wichtige Punkte

  • Inkrementalität bildet die Basis für Zerlegung in User Stories und iterative Übergaben und unterscheidet IT von traditionellen Projekten.
  • Technologische Raffinesse erfordert qualifizierte Spezialisten und ermöglicht Remote-Entwicklung.
  • Waterfall bietet Dokumentation und Festpreise, ist aber anfällig für Änderungen.
  • Agile betont Flexibilität, häufige Releases und Selbstorganisation für schnelle Reaktion auf Feedback.
  • Techniken (XP, Scrum) ergänzen Konzepte und minimieren Unsicherheitsrisiken.

— Editorial Team

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