PowerShell 7.7 wechselt für die Installation zu MSIX statt MSI
Microsoft ändert seinen Ansatz zur PowerShell-Installation: Ab Version 7.7-preview.1, die Ende dieses Monats verfügbar ist, gehören MSI-Installer der Vergangenheit an. MSIX wird standardmäßig verwendet – ein Format, das mehr Vorhersagbarkeit und Zuverlässigkeit bei der Bereitstellung bietet.
Vorteile von MSIX gegenüber MSI
MSIX bietet ein modernes Wartungsmodell mit differenziellen Updates, das die Menge der heruntergeladenen Daten minimiert und Updates vereinfacht. MSI hingegen setzt auf benutzerdefinierte Skripte, was oft zu inkonsistentem Installationsverhalten führt.
Wichtigste Unterschiede:
- Integrierte Updates: MSIX unterstützt inkrementelle Patches ohne vollständige Neuinstallation.
- Barrierefreiheit: Erfüllt moderne WCAG-Standards, im Gegensatz zu MSI, das externe Tools benötigt.
- Vorhersagbarkeit: Weniger Abhängigkeit von benutzerdefinierten Skripten reduziert das Ausfallrisiko in Unternehmensumgebungen.
MSIX hinkt MSI in einigen Szenarien noch hinterher: Es fehlt die volle Unterstützung für Systemdienste wie den Taskplaner oder Fernverbindungen. Microsoft investiert in Verbesserungen.
Pläne zur Behebung der MSIX-Einschränkungen
Das Unternehmen konzentriert sich auf Schlüsselfelder für Unternehmensbereitstellungen:
- Unterstützung für systemweite Installation und Unternehmensrichtlinien.
- Volle Einhaltung der Barrierefreiheitsanforderungen in allen Szenarien.
- Tools und Richtlinien für skalierbare Bereitstellung.
Diese Verbesserungen machen MSIX zu einem vollwertigen Ersatz für MSI. Bestehende PowerShell-7.6-Versionen behalten MSI-Pakete bei, aber für 7.7 und höher wird MSIX zum Standard.
Der Übergang wird Umgebungen mit automatisierten MSI-Bereitstellungen betreffen, erhöht aber die Stabilität. Entwickler und Systemadministratoren können vertraute Tools wie Winget oder direkte MSIX-Pakete aus dem Microsoft Store nutzen.
Wichtige Punkte
- Installationsstandard: PowerShell 7.7 verwendet standardmäßig MSIX, MSI bleibt für Legacy-Versionen.
- Differenzielle Updates: Vereinfachen die Wartung ohne vollständige Neuinstallation.
- Unternehmensfokus: Microsoft verbessert System-Szenarien und Barrierefreiheit.
- Vorhersagbarkeit: Weniger Skriptabhängigkeit minimiert Bereitstellungsfehler.
- Kompatibilität: Der Übergang erfolgt schrittweise, ohne sofortige Einstellung von MSI.
Dieser Wechsel spiegelt den allgemeinen Trend im Windows-Ökosystem zu einheitlichen Paketen wider. MSIX integriert sich nahtlos in moderne Tools wie Intune und SCCM, was für mittlere bis senior DevOps-Spezialisten relevant ist.
— Editorial Team
Noch keine Kommentare.