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ROCm holt in der KI auf CUDA auf: OneROCm und Triton

AMD hat ROCm in einen einheitlichen OneROCm-Stack für alle Acceleratoren umgewandelt. Triton liefert plattformübergreifende GPU-Kernels, vLLM — LLM-Inferenz auf Augenhöhe mit CUDA. Volle Offenheit und Community beschleunigen die Entwicklung.

AMD ROCm: Triton und OneROCm gegen CUDA-Dominanz
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ROCm vs. CUDA: Wie AMD einen universellen AI-Stack für alle Beschleuniger baut

Triton von OpenAI ist zum entscheidenden Equalizer geworden. Diese Python-DSL kompiliert eine einzige Codebasis über verschiedene Beschleuniger hinweg und beseitigt Migrationsschranken. AMD investiert stark in Triton, MLIR und Torch.MLIR, um PyTorch auf seiner Hardware zu unterstützen. Für Inferenzanwendungen installieren Kunden einfach vLLM – optimierte Triton-Kerne liefern maximale Tokens pro Sekunde. Neue Aufmerksamkeitsalgorithmen lassen sich nun in Tagen, nicht mehr in Monaten implementieren.

In HPC bleibt HIPify für veraltete CUDA-Anwendungen, doch für neue Kerne werden künstlich intelligente Tools wie Claude empfohlen – sie sind schneller und präziser.

Vollständige Offenheit und Community-Beiträge

ROCm ist zu 100 % Open Source (ausgenommen Firmware) und beschleunigt die Entwicklung. Die Community arbeitet parallel zu AMD an der Verbesserung. Ein GitHub-Poll sammelte über 1.000 Fehlermeldungen – alle wurden bearbeitet: AMD schloss einige, andere wurden durch die Community behoben. Die Überwachung von X mit Stichworten wie "ROCm sucks" hilft, Prioritäten bei der Behebung festzulegen.

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Integrierte Unterstützung für Strix-Halo-Laptops erhöht die Zugänglichkeit: Windows-Versionen laufen synchron mit Datenzentrum-Varianten und ermöglichen lokale Tests der Stack-Infrastruktur.

OneROCm: Vereinheitlichung der Architektur

OneROCm vereint CPU, GPU und FPGA unter einer einzigen Schnittstelle. Niedrigere Komponenten bleiben hardwareabhängig, aber die Oberfläche ist portabel. Code, der für MI300X geschrieben wurde, läuft ohne Umstellung auf Ryzen AI. Dies verändert die Wirtschaftlichkeit: Entwickler konzentrieren sich auf Probleme, nicht auf Plattformen.

  • Portabilität innerhalb AMD: Instinct → Strix Halo.
  • Plattformübergreifende Kompatibilität: Triton funktioniert sowohl auf AMD als auch NVIDIA.
  • Offenheit: Vollständig OSS, communitygetrieben.
  • Veröffentlichungen: Sechs-Wochen-Rhythmus, wie bei Chrome.
  • Inferenz: Native Unterstützung für vLLM/SGLang, Leistung entspricht CUDA.

Roadmap: MI450 und künstliche Intelligenz in der Entwicklung

Der MI450 wird Ende 2026 erscheinen. ROCm strebt "Invisible"-Entwicklung an – ähnlich wie Chrome, bei dem Versionsnummern keine Rolle spielen. Ingenieure nutzen LLMs, um Kerne zu generieren und zu validieren, wodurch die Entwicklungszeit von Monaten auf Tage sinkt. Der Abstand zu CUDA bleibt bei Training und Bibliotheken bestehen, doch bei Inferenz hat ROCm aufgeholt.

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Kompromisse:

  • Vorteile von ROCm: Offenheit, Triton, Vereinheitlichung.
  • Nachteile: Reife des Ökosystems (Dokumentation, Drittanbieter-Bibliotheken) hinkt noch hinter CUDA zurück.

Was zählt

  • ROCm vereinigt sich in OneROCm: Portabilität über alle AMD-Beschleuniger hinweg.
  • Triton entfällt die Notwendigkeit einer CUDA→HIP-Umwandlung: eine Codebasis für AMD und NVIDIA.
  • Alle 1.000+ GitHub-Probleme wurden gelöst; die Community beteiligt sich aktiv.
  • Unterstützung für Strix-Halo-Laptops synchronisiert mit Instinct.
  • Sechs-Wochen-Updates + KI für Kerne = schnelle Evolution des Stacks.

Für mittlere bis erfahrene Entwickler: Testen Sie vLLM in ROCm-Docker-Images, lernen Sie Triton für neue Kerne – die Migration ist kostenlos, die Performance ist wettbewerbsfähig.

— Editorial Team

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