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TIOBE April 2026: führende Programmiersprachen

April TIOBE 2026 Rating zeigt Python-Führung mit sinkendem Anteil auf 20,97 %, C auf Platz 2 und Rust-Wachstum, das auf Platz 16 verlangsamt. R und Perl gewinnen in Nischen an Popularität, Legacy-Sprachen kehren in Top-20 durch veraltete Software zurück. KI stimuliert typisierte Sprachen.

TIOBE 2026 Rating: Python schwächt ab, Rust bremst ab
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## TIOBE April 2026: C übernimmt Platz 2, Python verliert Boden, Rust-Wachstum bremst ab

Der TIOBE-Index für April 2026 bestätigt Pythons Führung mit einem Anteil von 20,97 %, aber C hat den zweiten Platz gefestigt und liegt 8,63 Prozentpunkte zurück. Seit Jahresbeginn gab es Veränderungen in den Top 10: SQL ist von Platz 9 auf 8 gestiegen, während R von 8 auf 9 abgerutscht ist. Vollständige Liste:

  • Python
  • C
  • C++
  • Java
  • C#
  • JavaScript
  • Visual Basic
  • SQL
  • R
  • Delphi/Object Pascal

Die Rangliste basiert auf der Analyse von Suchanfragen bei Google, Bing, Wikipedia, Amazon, YouTube und Baidu sowie Erwähnungen in Nachrichten, Blogs und sozialen Medien. Sie spiegelt das Interesse der Community an diesen Sprachen wider.

Pythons Entwicklung und das Comeback von Legacy-Sprachen

Python erreichte im Juli letzten Jahres seinen Höhepunkt mit 26,98 %, sein Anteil ist seither stetig gesunken. Bis April ist er auf 20,97 % geschrumpft. Im März 2025 kehrten Ada, Fortran, Delphi und COBOL in die Top 20 zurück – Sprachen, die in Legacy-Software für kritische Infrastruktur eingesetzt werden. Assembly wurde von Ada aus den Plätzen 11–20 verdrängt.

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Spezialisierte Sprachen gewinnen an Boden: R ist im Laufe des Jahres von Platz 14 auf 9 gestiegen und konkurriert mit Python in der Datenwissenschaft. Perl erlebt eine Renaissance – von Platz 19 auf 12 seit Anfang 2025, gelegentlich dringt es in die Top 10 vor. Es ist beliebt für Automatisierungsskripte.

Rust: Verlangsamung nach dem Höhepunkt

Rust liegt im April 2026 auf Platz 16. Es kam 2020 in die Top 20, erreichte zu Jahresbeginn 2026 Platz 13, rutschte aber in drei Monaten auf 16 ab. Paul Jansen, CEO von TIOBE, sieht Anzeichen für stabilisierende Wachstumsraten. Trotz Vorteilen bei Performance und Speichersicherheit ist Rust für Nicht-Experten anspruchsvoll.

  • Hohe Einstiegshürde: Der Borrow Checker und das Ownership-Modell erfordern tiefes Verständnis.
  • Nischen-Appeal: Geeignet für Systemprogrammierung, wo Zero-Cost-Abstraktionen hochgeschätzt werden.
  • Konkurrenz: C/C++ dominieren Legacy-Codebases, während Go für Concurrency einfacher ist.

Alternative Erklärungen für Rusts Rückgang

Der Abfall könnte ein Artefakt der TIOBE-Methodik sein, die sich auf Suchanfragen konzentriert. GitHub-Daten aus Januar 2026 zeigen einen Trend zu statisch typisierten Sprachen durch AI: 94 % der LLM-Kompilierfehler sind Typfehler. Forbes nannte im März 2026 Rust einen „Sicherheitsgurt“ für AI-generierten Code, bei dem strikte Typisierung unerwartete Bugs abfängt.

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Wichtige Erkenntnisse

  • Python führt, verliert aber Anteil von seinem 26,98 %-Höchststand – Konkurrenz durch R und Perl wächst in Nischenbereichen.
  • C hält Platz 2 stabil; Legacy-Sprachen (Ada, COBOL) bleiben für Wartung relevant.
  • Rust auf Platz 16: Wachstum gebremst durch Komplexität, trotz Hype in sicherheitskritischem Code.
  • TIOBE misst Suchinteresse, nicht GitHub-Aktivität oder Jobmarkt-Trends.
  • AI treibt zu typisierten Sprachen: Rust profitiert bei fehleranfälliger Code-Generierung.

— Editorial Team

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