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Vizir VLM: KI-Videoanalyse von CRT spart 90% der Zeit

Die CRT Group of Companies präsentierte die Lösung «Vizir.VLM» auf der Securika Moscow 2026, die das biometrische System „Vizir“ mit einem großen Sprachmodell kombiniert. Das neue System versteht Videokontext, reagiert auf komplexe natürlichsprachliche Abfragen und reduziert die Arbeitslast der Bediener um mehr als 90%. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung proaktives Management im Rahmen der Smart City.

«Vizir.VLM»: Wie CRT Stadtkameras das Sprechen beibringt
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CRT stellt Vision-Language-Lösung 'Vizir.VLM' vor

Ein neues System, das Computer Vision und natürliche Sprachverarbeitung kombiniert, um Videos zu analysieren, Kontext zu verstehen und detaillierte Antworten in natürlicher Sprache zu liefern – und so den Bedienern über 90 % ihrer Zeit zu sparen.


«Vizir.VLM»: Wie CRT Videoanalyse in ein Gespräch mit der Stadt verwandelt

Einleitung

Am 21. April 2026 präsentierte die CRT-Unternehmensgruppe (Center for Speech Technologies) auf der Securika Moscow «Vizir.VLM» – eine Lösung, die einen qualitativen Sprung in der Entwicklung von Videoüberwachungssystemen darstellt. Wo herkömmliche Videoanalytik lediglich Ereignisse protokolliert, kann das neue Vision Language Model „verstehen“, was es sieht, semantische Verknüpfungen herstellen und detaillierte Antworten in natürlicher Sprache liefern – ähnlich wie ein Mensch.

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Dies ist nicht nur ein weiteres Update von CRTs Flaggschiffprodukt. Es ist die Antwort des Unternehmens auf eine grundlegende Marktnachfrage: Videoanalytik hat aufgehört, lediglich ein Sicherheitswerkzeug zu sein, und wird zum „Gehirn“ des urbanen Managements. Und «Vizir.VLM» ist der erste Schritt, um Millionen von Kameras im ganzen Land mit den Bedienern in einfacher Sprache sprechen zu lassen und ihnen mehr als 90 % ihrer Arbeitszeit zu sparen.

Veranstaltungsdetails und Zeitplan

Die Premiere von «Vizir.VLM» fand auf der Securika Moscow 2026 statt, der größten Branchenveranstaltung im Sicherheitssektor, die vom 21. bis 24. April in Moskau stattfand. CRT wählte diesen Ort, um eine Lösung zu präsentieren, die im Wesentlichen die Weiterentwicklung ihres legendären Computer-Vision-Systems „Vizir“ darstellt.

Was steckt hinter dem Namen «Vizir.VLM»?

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Architektonisch vereint die Lösung zwei Schlüsseltechnologien in einem einzigen Framework:

  • Das biometrische Computer-Vision-System «Vizir» – ein ausgereiftes Produkt, das nach Unternehmensangaben über 65 % des russischen Videoanalytikmarktes hält.
  • Ein Large Language Model (LLM), das die Verarbeitung natürlicher Sprache und eine dialogorientierte Schnittstelle ermöglicht.

Somit erhält «Vizir.VLM» einen Videostream oder Archivaufnahmen als Eingabe. Seine Ausgabe geht jedoch über die einfache Objekterkennung hinaus – es kann komplexe Abfragen beantworten wie: „Finde den Moment, in dem der Fahrer des Busses Nr. 12 vor einem Fußgängerüberweg zu schnell fuhr“ oder „Zeige die Abfallstatistik in den Höfen des Leninsky-Bezirks der letzten Woche“.

CRT-CEO Dmitry Dyrmovsky beschrieb diese Veröffentlichung als Antwort auf eine „neue Marktnachfrage“ – das Bedürfnis nach proaktivem Management statt bloß reaktiver Verstoßprotokollierung.

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Auswirkungen und Bedeutung

Die Bedeutung von «Vizir.VLM» geht weit über ein einzelnes Produkt hinaus. Es signalisiert einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie Städte und große Unternehmen mit visuellen Daten arbeiten.

Für den Markt und die Branche bedeutet dies die Entstehung eines praktischen Werkzeugs zur Verwirklichung des Konzepts „Smart City 2.0“. Während das System „Safe City“ (das auf der „Vizir“-Plattform in 30 russischen Städten läuft) zuvor hauptsächlich der Überwachung und Ermittlungssuche diente, verwandelt es sich nun in ein analytisches Entscheidungszentrum. Im Bereich Wohnungswirtschaft und Stadtentwicklung – die CRT als die relevantesten Szenarien identifiziert – kann das Modell nicht nur einen Vorfall erkennen (wie ein Schlagloch), sondern auch eine Lösung vorschlagen (Entsendung eines Reparaturtrupps). Dies verschiebt das Stadtmanagement von einem „Feuerwehr“-Modus hin zu einem Zustand des „proaktiven Managements“.

Für die Gesellschaft ist der Hauptnutzen die Lebensqualität in der Stadt. Die behauptete Steigerung der Effizienz des Stadtmanagements um „mehr als 30 %“ und die Verkürzung der Reaktionszeiten sind keine abstrakten Zahlen. Dahinter steckt reale Logistik: schnellere Schneeräumung, umgehend reparierte Ampeln, gefundene vermisste Personen. Allerdings lauert hier auch ein potenzielles Spannungsfeld: die ethischen Fragen der Totalüberwachung, die durch jedes KI-verbesserte Videoanalytiksystem unweigerlich verstärkt werden.

Für CRT selbst dient «Vizir.VLM» dazu, seine Führungsposition im zunehmenden Wettbewerb zu verteidigen. Das Basis-System „Vizir“ ist bereits an über 400 Verkehrsknotenpunkten und 28 Stadien installiert, darunter kritische Infrastruktur. Die Veröffentlichung des VLM-Overlays schafft eine erhebliche Eintrittsbarriere für Wettbewerber: CRTs Kunden müssen ihre Hardware nicht ersetzen; sie müssen lediglich die „intelligente“ Erweiterung aktualisieren.

Reaktionen der Hauptakteure

Die offizielle Position von CRT, die über alle führenden Wirtschaftsmedien (CNews, ComNews, TAdviser) verbreitet wurde, ist bemerkenswert klar und ambitioniert. Unternehmenschef Dmitry Dyrmovsky fungierte als Hauptsprecher der Innovation und betonte die Ressourceneinsparung: „Einsparung von über 90 % der Zeit der Bediener.“

Die Reaktion der Fachwelt auf der Securika Moscow war, nach indirekten Indikatoren (Veröffentlichungen in Branchenmedien „RUBEZH“ und „Kuban News“), positiv mit einem Hauch von „lang erwartet“. Der Videoanalytikmarkt war längst „reif“ dafür, aufzuhören, Tonnen von Berichten zu produzieren, die dann doch von Menschen durchgesehen werden.

Analysten und konkurrierende Entwickler haben dieses Ereignis wahrscheinlich als wichtigen Meilenstein wahrgenommen. CRTs Ausgangsposition (65 % Marktanteil, Präsenz an kritischen Infrastruktureinrichtungen) verschafft ihnen einen erheblichen Vorsprung gegenüber Start-ups, die VLM-Technologien „von Grund auf“ implementieren wollen.

Prognose und Schlussfolgerungen

Die Präsentation von «Vizir.VLM» ist nicht die Ziellinie, sondern der Ausgangspunkt einer neuen Phase.

Kurzfristige Prognose (2026–2027): Es wird eine schrittweise Einführung des Modells bei wichtigen staatlichen Kunden erwartet (vor allem in „Safe City“-Projekten und in der Verkehrsinfrastruktur). Das Unternehmen wird „Felddaten“ für das zusätzliche Training des Modells sammeln, um die Antwortgenauigkeit für spezifische regionale Anfragen zu verbessern.

Langfristige Prognose (2028+): Wir werden die Entstehung branchenspezifischer „Small Language Models“ innerhalb von „Vizir“ erleben, die auf enge Aufgaben spezialisiert sind: Verkehrssicherheit, Einzelhandelsanalytik, Bauaufsicht. Eine Integration mit „Smart Contract“-Systemen ist möglich, bei der die KI nicht nur eine Lösung vorschlägt, sondern automatisch einen Auftrag auslöst.

Hauptschlussfolgerung: «Vizir.VLM» veranschaulicht einen globalen Trend – den Tod des „stummen Videos“. Die Ära, in der Kameras einfach nur Aufnahmen machten, damit „falls etwas passiert, schauen wir uns das Band an“, gehört der Vergangenheit an. Sie wird abgelöst von der Ära der dialogorientierten Systeme, in der Video zu einer Datenbank wird, mit der man kommunizieren kann. CRT ist es gelungen, als erstes Unternehmen in Russland eine industrielle Lösung dieser Größenordnung anzubieten, basierend auf seinem Marktmonopol. Der Erfolg des Produkts wird nicht von der Technologie abhängen (die bereits existiert), sondern von der Bereitschaft der kommunalen bürokratischen Systeme, Entscheidungen Algorithmen anzuvertrauen. Sollte dies geschehen, wird sich «Vizir.VLM» von einem Überwachungswerkzeug zum eigentlichen „Gehirn“ der städtischen Infrastruktur entwickeln.

— Editorial Team

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