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Luftauffrischer-Modifikation für ZigBee Fingerbot

Der Artikel beschreibt die Modifikation des automatischen AirWick-Luftauffrischers mit der Fingerbot-Platine für ZigBee-Steuerung. Behandelt Demontage, Löten, Stromprobleme und Hack über Spannungsabfall. Geeignet für autonome Smart-Home-Systeme.

Fingerbot-Hack für Luftauffrischer: ZigBee ohne WiFi
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ZigBee-gesteuerter Duftspender-Hack: AirWick mit Fingerbot umbauen

Smart-Home-Fans haben oft zu wenig batteriebetriebene Geräte, die unabhängig von WLAN auskommen. Eine einfache Lösung ist der Umbau eines handelsüblichen AirWick-Duftspenders mit einer Fingerbot-Platine (ZigBee 3.0, Modell TS0001_fingerbot). So kannst du Sprühstöße per Zigbee2MQTT (z2m) fernsteuern – alles mit zwei 1,5-V-Batterien (insgesamt 3 V).

Beim Zerlegen fielen Ähnlichkeiten auf: Beide haben Stromanschlüsse, einen Getriebemotor und einen Auslöseknopf. Die Fingerbot ist für 3,7 V LiPo ausgelegt, läuft aber auch mit 3 V – mit leichten Leistungseinbußen.

Zerlegung und Platinenanalyse

Die Fingerbot zerfällt in einen Stromanschluss (3,7 V Nennspannung), Motoranschluss, Ein-/Ausschalter mit Pairing-Funktion und Sensorknopf. Den Sensorknopf kannst du weglassen – entferne ihn, um an die Kontakte zu kommen.

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AirWick-Duftspender: Der Kartuschenwechsel verdeckt eine Platine mit 3-V-Eingang (zwei Mignon-Batterien), Motor und Bedienknopf. Die Getriebeübersetzungen unterscheiden sich, aber der Controller meistert das.

Wichtigste Unterschiede:

  • Spannung: 3 V vs. 3,7 V.
  • Motorleistung: Fingerbot ist schwächer bei harten Kartuschen.
  • SMD-Bauteile: Vorsichtig löten!

Erster Build: Löten und Fehlersuche

Löte die Fingerbot-Platinendrähte an die Originalplatine (als Backup behalten). Überschüssige Kontakte kürzen, mit Isolierband umwickeln. Den SMD-Pairing-Knopf nach außen zum Duftspender-Knopf leiten.

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Löt-Schritte:

  • Strom- und Motoranschlüsse desoldern.
  • Sensorknopf mit Zange entfernen, Kontakte freilegen.
  • Direkt an SMD-Knopf löten (benachbarte Widerstände nicht überhitzen).

Test: Platine blinkt zum Pairen, schließt sich z2m an, fällt aber aus (beschädigter Widerstand erkennt langen Reset). Fix: Spuren vom Knopf physisch durchtrennen. Nachteil: Gerät ist nun fest an deinen Hub gebunden.

Zweite Iteration: Mängel beheben

Frische Fingerbot-Platine: Löten minimieren, direkt an Knopf anschließen. Schrittweise testen – Pairing, Motor, Stabilität.

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Zusammenbau: Platinen kompakt stapeln, Verbindungen isolieren. Kartusche einsetzen – Motor zuckt, schiebt aber nicht (3-V-Spannungsproblem).

So funktioniert der Hack

Die Fingerbot sprüht nicht direkt. Sie erzeugt einen Spannungsabfall: Kurzzeitig die Original-AirWick-Platine stromlos machen. Beim Wiedereinschalten löst der Werkscontroller einen Sprühstoß aus (Standardverhalten).

Funktioniert zuverlässig, aber:

  • Duftspender sprüht weiter nach Timer (Abschalten zerstört den Hack).
  • Keine Volle Kontrolle ohne Zusätze (Kondensator für Boost oder Transistor gegen Timer).

Technische Specs:

| Komponente | Spannung | Preis |

|------------|----------|-------|

| Fingerbot | 3,7 V (läuft mit 3 V) | ca. 10 € |

| AirWick | 3 V | ca. 7 € |

Wichtige Erkenntnisse

  • Batterieunabhängigkeit: ZigBee braucht kein WLAN oder Steckdose, läuft mit Mignon-Batterien.
  • Kompatibilität: Nahtlose z2m-Integration, indirekte Motorsteuerung.
  • Risiken: SMD-Überhitzung beim Löten, dauerhafte Hub-Bindung.
  • Grenzen: Timer nicht abschaltbar, Leistungseinbuße bei 3 V.
  • Skalierbarkeit: Fingerbot-Platinen für andere Geräte wiederverwenden.

— Editorial Team

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