# Artemis-II-Mission: Mondbahnmanöver und IT-Probleme im All
Die Besatzung des Orion-Raumschiffs hat im Rahmen der Artemis-II-Mission ein entscheidendes Manöver ausgeführt, um auf eine Mondumlaufbahn überzugehen. Am 2. April bestätigte NASA-Administrator Jared Isaacman: Die Crew steuert offiziell auf den Mond zu. Das Manöver umfasste den Feuern des Haupttriebwerks für 5 Minuten und 49 Sekunden mit einem Schub von bis zu 2,7 Tonnen, beginnend um 02:49 MSK am 3. April.
Die SLS-Rakete mit Orion startete am 2. April um 01:35 MSK vom Kennedy Space Center in Florida. Besatzung: NASA-Astronauten Reid Wiseman, Christina Koch, Victor Glover und der Kanadier Jeremy Hansen. Plan – Mondvorbeiflug in 8.000 km Entfernung von der Oberfläche, Gesamtdauer der Mission – 10 Tage. Dies ist die erste bemannte Mondmission seit Apollo 17 im Jahr 1972.
Technische Störungen beim Start
Nach dem Start traten Probleme auf:
- Temporärer Verlust des Funkkontakts zur Mission Control.
- Rauch in der Kabine des Besatzungsmoduls.
- Toilettenprobleme: Sensoren, Lüfter, Ventile.
NASA hat die Vorfälle rasch behoben. Ingenieure zeichnen alle Daten zur Analyse auf und bestätigen die Vorhandensein von Behebungsprotokollen. Solche Ereignisse sind bei einem Testflug zu erwarten.
IT-Pannen: Outlook und Optimus in Schwerelosigkeit
Die Besatzung geriet an typische Softwareprobleme. Auf dem Microsoft Surface Pro Tablet versagte Outlook E-Mail – zwei Instanzen starteten, keine funktionierte. Reid Wiseman forderte Fernzugriff von der Mission Control an: „I have two Microsoft Outlook, and neither works. Check Optimus and these two Outlook.“
Mission Control verband sich mit dem PC des Astronauten (PC 1), stellte Optimus wieder her und startete Outlook im Offline-Modus. Dies ist das Standardverhalten für ein isoliertes System.
Mit Crew-12 und Artemis II nehmen Astronauten persönliche Geräte mit: Das iPhone 17 Pro wird in der Mikrogravitation an Bord von Orion getestet.
Kommunikationssysteme und Software in Raumfahrtmissionen
Die Mission unterstreicht die Herausforderungen bei der Integration von COTS-Geräten (kommerziell erhältliche Standardprodukte) in die Raumfahrtumgebung:
- Prozessduplikation: Zwei Outlook-Instanzen deuten auf einen Konflikt beim Autostart oder Cache hin.
- Fernzugriff: Mission Control nutzt sichere Protokolle für Eingriffe ohne Risiko für die Bordsysteme.
- Offline-Modus: Outlook im Offline-Modus minimiert den Netzwerkverkehr, was bei Kommunikationsverzögerungen bis zu 2,5 s in Mondentfernung entscheidend ist.
- Persönliche Gadgets: Das iPhone 17 Pro wird auf Strahlenresistenz und API-Stabilität in Mikrogravitation geprüft.
Wichtige Erkenntnisse
- Mondbahnmanöver erfolgreich abgeschlossen, Triebwerksschub – 2,7 t.
- Kommunikations-, Rauch- und Toilettenprobleme behoben; Daten für die Nachfluganalyse.
- Outlook auf Surface Pro ferngesteuert wiederhergestellt, Optimus behoben.
- Persönliches iPhone 17 Pro im Flug – Schritt zur Verbrauchertechnik im All.
- Mission dauert 10 Tage, Mondvorbeiflug in 8.000 km.
— Editorial Team
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