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„Artemis II“: Mondvorbeiflug mit „Orion“ 2026

Die Besatzung der „Artemis II“-Mission auf „Orion“ bereitet sich auf einen Vorbeiflug am Mond am 6. April 2026 vor und stellt einen Distanzrekord zur Erde auf. Die Astronauten führen eine geologische Vermessung der Oberfläche durch. Die Mission umfasst Aufnahmen von Kratern und Lavaströmen zur Erforschung des Sonnensystems.

Rekord-Mondvorbeiflug: „Artemis II“ auf „Orion“
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Artemis-II-Mission: Orion-Besatzung auf Kurs zum rekordbrechenden Mondvorbeiflug

Die Besatzung der Artemis-II-Mission an Bord des Orion-Raumschiffs nähert sich einem wichtigen Meilenstein – dem Mondvorbeiflug. Am 6. April 2026 erreichen die Astronauten eine Entfernung von 406.773 km von der Erde und übertreffen damit den Rekord der Apollo 13 aus dem Jahr 1970 um mehr als 6.000 km. In den kommenden Tagen erreicht das Raumschiff die Mondrückseite, wo die Kommunikation mit der Erde unterbrochen sein wird.

Vorbereitung auf das Manöver und die Flugtrajektorie

Der Start der SLS-Rakete mit Orion erfolgte am 2. April 2026 um 1:35 Uhr MSK vom Kennedy Space Center in Florida. Die Besatzung hat mehr als die Hälfte der Strecke zum Mond zurückgelegt. Der Vorbeiflug beginnt um 21:45 Uhr MSK. Das Raumschiff wird etwa 8.000 km von der Mondoberfläche vorbeifliegen.

Die Besatzung besteht aus den NASA-Astronauten Reid Wiseman, Christina Koch, Victor Glover und dem Kanadier Jeremy Hansen. Die Rückkehr zur Erde ist für den 12. April 2026 geplant.

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Wissenschaftliches Programm während des Vorbeiflugs

Die Astronauten haben mehrere Stunden für die visuelle Untersuchung der Mondoberfläche. Der Hauptfokus liegt auf geologischen Formationen:

  • Krater unterschiedlicher Herkunft.
  • Erfrorene Lavaströme.
  • Reliefformen, entstanden durch Tektonik und Vulkanismus.

Fotos und Beobachtungen werden an Wissenschaftler übermittelt, um uralte Prozesse bei der Entstehung des Mondes und des Sonnensystems zu analysieren.

Vor der Mission absolvierte die Besatzung Feldtrainings in Island und der Provinz Newfoundland und Labrador. Diese Regionen wurden wegen der Ähnlichkeit ihrer Landschaften mit dem Mond ausgewählt.

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Technische Aspekte der Mission

Das Orion-Raumschiff ist mit Systemen für langen autonomen Flug ausgestattet. Während des Vorbeiflugs an der Mondrückseite ist keine Kommunikation mit der Erde möglich, was volle Autonomie bei Navigation und Lebenserhaltungssystemen erfordert.

Das Vorbeiflug-Manöver nutzt die Gravitation des Mondes, um die Rückkehrtrajektorie anzupassen. Dies ist der erste bemannte Flug mit diesem Profil seit dem Apollo-Programm.

Wichtige Punkte:

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  • Rekordentfernung von der Erde: 406.773 km.
  • Vorbeiflug am 6. April um 21:45 Uhr MSK, 8.000 km vom Mond.
  • Geologische Vermessung der Oberfläche für die Wissenschaft.
  • Besatzung: 3 NASA-Astronauten + 1 von der CSA.
  • Rückkehr am 12. April 2026.

Die Artemis-II-Mission schafft die Grundlage für zukünftige Mondlandungen im Artemis-Programm. Die gesammelten Daten vertiefen das Verständnis der Mondgeologie, was für die Planung von Mondbasen entscheidend ist.

— Editorial Team

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