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DDR5 wurde günstiger: OpenAIs Einfluss auf Speicherpreise

DDR5-Preise fielen um 100 $ nach OpenAIs Anpassung der Stargate-Projektpläne. Das Unternehmen schloss Sora und kündigte die Erweiterung des Rechenzentrums, was die Nachfrage nach DRAM schwächte. Der Markt erwartet Stabilisierung, aber Engpässe bestehen bis 2028.

DDR5 wird günstiger: OpenAI ändert KI-Infrastrukturpläne
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DDR5-Preise fallen um 20 %: OpenAI passt Speicher-Beschaffungspläne an

Die Preise für 32-GB-DDR5-Kits sind erstmals seit einem Jahr gesunken: Bei Amazon fiel der Preis von einem Höchststand von 490 $ auf 370 $. Dieser Rückgang um 100 $ hängt direkt mit der Überarbeitung der Investitionspläne von OpenAI zusammen, die zuvor zu einem DRAM-Mangel und einem Preisanstieg um 700 % geführt hatten, wie TrendForce berichtet.

Im Oktober 2025 schloss OpenAI Vorabvereinbarungen mit Samsung und SK Hynix über bis zu 900.000 DRAM-Wafer pro Monat ab – das entspricht etwa 40 % der globalen Produktion. Das Volumen war für das 500-Milliarden-Dollar-Projekt Stargate dimensioniert. Die Nachfrage von OpenAI löste einen starken Anstieg der Speicherpreise aus, der sich auf den gesamten Markt auswirkte.

OpenAI drosselt Projekte

Jüngste Änderungen in der Strategie von OpenAI haben die Nachfrage gebremst. Das Unternehmen stellte die Videogenerierungs-App Sora ein, die täglich 1 Million $ verschlang. Das 1-Milliarden-Dollar-Abkommen mit Disney platzte. Darüber hinaus streichen OpenAI und Oracle im März die Pläne zur Erweiterung des Stargate-Rechenzentrums in Abilene von 1,2 GW auf 2 GW aufgrund von Finanzierungsproblemen und Nachfragesicherheit.

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Diese Schritte deuten auf einen Wechsel von aggressiver Expansion zu einer vorsichtigeren Haltung hin. Der Speichermarkt reagierte mit einem sofortigen Preisrückgang, da Investoren ihre Erwartungen an die Beschaffungsvolumina anpassen.

Aktueller Vertragsstand und Ausblick

Die Verträge mit Samsung und SK Hynix über DRAM-Wafer wurden nicht gekündigt. Die Kernvereinbarung mit Oracle über 4,5 GW Kapazität besteht weiterhin. Der Preisrückgang spiegelt die veränderte Marktstimmung wider: Händler gehen davon aus, dass OpenAI nicht das volle Bestellvolumen abnimmt.

OpenAI-COO Brad Lightcap bestätigte kürzlich, dass der Speichermangel nach wie vor eine zentrale Engstelle für die KI-Branche darstellt. Neue Fabriken von Samsung und SK Hynix erreichen frühestens 2028 die industrielle Massenproduktion. Der aktuelle Rückgang um 100 $ ist lediglich eine Korrektur, kein Beginn eines langfristigen Abwärtstrends.

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Für Entwickler und Rechenzentren deutet das auf eine mögliche Stabilisierung der Hardwarekosten hin. Dennoch bleibt die Volatilität bestehen, da der Markt von großen Playern wie OpenAI abhängt.

Wichtige Faktoren hinter dem Preisrückgang:

  • Einstellung von Sora und Platzen des Disney-Deals.
  • Streichung der Stargate-Erweiterung auf 2 GW.
  • Überarbeitete Erwartungen an 900.000 DRAM-Wafer pro Monat.
  • Gesamter Preisanstieg um 700 % seit Oktober 2025.

Wichtige Erkenntnisse

  • OpenAI kürzt Ausgaben für KI-Projekte und entlastet damit den DRAM-Markt.
  • DDR5-Preise sind um 100 $ vom Höchststand gefallen, aber Verträge mit Speicherherstellern bleiben bestehen.
  • Der Mangel bleibt eine Engstelle; neue Fabriken kommen erst 2028.
  • Für IT-Profis ist das eine Gelegenheit, Server-Speicherbudgets zu optimieren.
  • Der Markt erwartet Stabilisierung, aber langfristige Trends sind ungewiss.

— Editorial Team

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