Zurück zur Startseite

DoQA 4.0: Ausführen automatisierter Tests aus TMS ohne CI | Anleitung

DoQA 4.0 integriert das Ausführen und Analysieren automatisierter Tests in das Test-Management-System. Nun können Tester Tests initiieren, Stack-Traces anzeigen und Bug-Reports erstellen, ohne zwischen Systemen zu wechseln. Dies beschleunigt die Fehlersuche und vereinheitlicht den Testprozess.

Automatisierte Tests aus TMS ausführen: Wie DoQA 4.0 Testing und CI vereint
Advertisement 728x90

DoQA 4.0: Automatisierte Tests verwalten, ohne vom TMS wegzuwechseln

DoQA 4.0 führt Funktionen ein, die es Ihnen ermöglichen, automatisierte Tests direkt in Ihrem Test Management System (TMS) zu starten und zu analysieren. Dadurch entfällt der Wechsel zu Continuous-Integration-Systemen (CI), um Läufe zu initiieren und Ergebnisse zu prüfen – das beschleunigt den Testprozess und die Fehlersuche erheblich. Entwickler und Tester können nun in einer einzigen Umgebung bleiben, vom Testplanen bis zum Bug-Logging.

Zwei Ansätze für TMS: Klassisch und CI-Integration

Der Markt für Test-Management-Systeme hat sich auf zwei Hauptansätze festgelegt. Der erste, klassische Ansatz konzentriert sich ausschließlich auf manuelle Tests: Das TMS speichert Testfälle, erstellt Test-Suiten, verfolgt Ausführungsstatus und Ergebnisse. Die gesamte Testausführungslogik findet außerhalb des Systems statt – Tester arbeiten direkt mit der Anwendung.

Der zweite Ansatz umfasst CI-Integration. Hier verknüpft das TMS automatisierte Tests mit Testfällen, holt Lauf-Ergebnisse aus dem CI und zeigt Historie sowie aktuelle Status an. Bis vor Kurzem musste man jedoch zum CI-System (wie GitLab oder Jenkins) wechseln, um automatisierte Tests zu starten, was den Workflow des Testers unterbricht.

Google AdInline article slot

Automatisierte Tests direkt aus der TMS-Oberfläche starten

DoQA 4.0 bietet eine direkte Integration, mit der Sie automatisierte Testläufe initiieren können, ohne das TMS zu verlassen. Beim Erstellen eines Testlaufs haben Sie die Option, die Startmethode auszuwählen – einschließlich automatisierter Tests. Der Benutzer gibt an:

  • CI-System (GitLab, Jenkins usw.)
  • Projekt im CI
  • Code-Branch

So ist der Lauf an eine spezifische Ausführungsumgebung gebunden. Die Schlüsselinnovation: Sie können nicht nur die gesamte Pipeline starten, sondern auch einzelne automatisierte Tests. Das ist besonders praktisch zur Überprüfung lokaler Änderungen – etwa nach der Behebung eines Bugs können Sie die betroffene Funktionalität schnell neu testen, ohne auf einen vollständigen Regressionslauf zu warten.

Wichtig: Die Testausführung erfolgt weiterhin im CI. Das TMS dient als Startpunkt und Ergebnisaggregator, ersetzt aber nicht die CI-Infrastruktur.

Google AdInline article slot

Einheitliche Oberfläche zur Analyse der Ergebnisse

Nach dem Start erscheint der automatisierte Test im Lauf wie ein normaler Testfall, mit Status (bestanden/fehlgeschlagen), Zuweisung und Kommentaroptionen. Bei einem Fehlschlag liefert das TMS sofort Details:

  • Fehlermeldung
  • Stacktrace
  • Screenshots oder Video (falls konfiguriert)
  • Ausführungslogs

Das macht den Sprung zum CI für die Fehlersuche überflüssig. Zudem können Sie direkt aus der TMS-Oberfläche einen Bug-Report in Ihrem Tracker (Jira, YouTrack usw.) erstellen, wobei eine Vorlage basierend auf den Daten des fehlgeschlagenen Tests automatisch ausgefüllt wird.

Testlauf-Historie: Stabilitätsanalyse an einem Ort

DoQA 4.0 fasst die Ausführungshistorie aller Tests – manuell und automatisiert – in eine einzige Zeitleiste zusammen. Für jeden automatisierten Test erhalten Sie Statistiken:

Google AdInline article slot
  • Erfolgsrate
  • Liste der Fehlschläge mit Daten und Stacktraces
  • Durchschnittliche Ausführungszeit

So können Sie die Teststabilität schnell bewerten und wiederkehrende Probleme erkennen. Wenn beispielsweise ein Test an einem bestimmten Schritt zu 30 % ausflackert, kann das Team diesen Abschnitt gezielt untersuchen.

Wichtige Vorteile

  • Start aus TMS: Die Initiierung automatisierter Tests erfolgt im Test-Management-System, kein Wechsel zu CI nötig.
  • Fehldetails vor Ort: Stacktraces und Logs sind direkt in der TMS-Oberfläche verfügbar, beschleunigt die Diagnose.
  • Bug-Reports mit einem Klick: Tracker-Integration ermöglicht das Melden von Defekten ohne Kontextwechsel.
  • Einheitliche Historie: Teststabilitätsanalyse bleibt in einem System, keine Datensammlung aus mehreren Quellen.
  • Flexible Starts: Das Testen einzelner Szenarien beschleunigt die Änderungsüberprüfung.

Diese Integration verwandelt das TMS von einem passiven Testfall-Repository in ein aktives Teststeuerungszentrum. Der Prozess wird vollständig eingebunden: von der Aufgabenvergabe bis zum Defekt-Logging – alles in einem System. Es reduziert das Tool-Wechseln und die damit verbundene Kommunikation und lässt Tester sich auf die Ergebnisanalyse konzentrieren, nicht auf Tab-Jonglieren.

— Editorial Team

Advertisement 728x90

Weiterlesen