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Native Windows 11-Apps: Microsoft-Pläne

Microsoft bildet ein Team, um vollständig native Windows 11-Apps ohne WebView auf Basis von WinUI zu erstellen. Dies ist eine Reaktion auf Kritik an webbasierten Clients wie Clipchamp und Copilot. OS-Updates migrieren bereits UI-Elemente zu nativen Frameworks.

Microsoft: rein native Apps für Windows 11 ohne Web-Abhängigkeiten
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## Microsoft startet Entwicklung rein nativer Apps für Windows 11

Microsoft bildet ein spezialisiertes Team, um vollständig native Apps für Windows 11 zu entwickeln. Diese Apps werden unabhängig von Web-Komponenten wie WebView sein und ausschließlich auf Frameworks wie WinUI setzen. Unternehmenssprecher Rudy Huyn bestätigte: Die neue Software wird zu 100 % nativ sein.

Aktuelle Probleme mit der 'Nativeität' in Windows

Viele als native positionierte Apps nutzen WinUI nur teilweise. Andere Funktionen werden über WebView geladen, was zu Verzögerungen, höherem Ressourcenverbrauch und suboptimaler OS-Integration führt. Eine vollständig native App basiert ausschließlich auf WinUI ohne externe Web-Elemente.

Beispiele:

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  • Clipchamp — integrierter Video-Editor für Windows 11, als Web-App umgesetzt.
  • Copilot und Microsoft 365 Copilot — Flaggschiff-KI-Tools auf Basis von Web-Technologien.

Drittanbieter-Entwickler kopieren den Microsoft-Ansatz. Im Herbst wechselte Meta WhatsApp von einem nativen Client zu web.whatsapp.com auf Chromium.

Neueste OS-Verbesserungen als Kontext

Im März 2025 wurde ein großes Windows-11-Update veröffentlicht:

  • Schnelleres Laden des Kontextmenüs.
  • Reduzierte Startzeit des Datei-Explorers.
  • Startmenü auf WinUI migriert.
  • Möglichkeit, die Taskleiste zu verschieben.

Diese Änderungen beheben Performance-Engpässe, wirken sich aber nicht auf Apps aus. Microsoft gibt zu: Volle Optimierung erfordert native Clients.

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Pläne und offene Fragen

Das neue Team wird Entwickler mit Cross-Platform-App-Erfahrung einladen. Rudy Huyn ist offen für Dialog mit Experten.

Unklar:

  • Ob bestehende Web-Apps (Clipchamp, Copilot) auf native Versionen aktualisiert werden.
  • Welche spezifischen neuen Apps erscheinen werden.
  • Ob alle zukünftigen Entwicklungen vollständig auf reines WinUI umsteigen.

Historischer Kontext: 2020 versprach Panos Panay 'Liebe für Windows', doch die Initiative verblasste. Nun werden Bemühungen mit einem Team und Aussagen konkretisiert.

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Was zählt

  • 100 % Nativeität: WebView eliminieren, um Latenz und Ressourcennutzung zu reduzieren.
  • Entwicklungsteam: Fokus auf qualitativ hochwertige Software, Einladung externer Experten.
  • OS-Trend: Migration zentraler UI-Elemente (Start) zu WinUI als Voraussetzung.
  • Stagnationsrisiken: Ohne native Apps hinkt Windows 11 der nativen Erfahrung von macOS/iOS hinterher.
  • Für Entwickler: Chance für native-first-Ansatz in Redmond-Apps.

Der Übergang zu nativen Apps wird die Wettbewerbsfähigkeit von Windows 11 am Desktop steigern, insbesondere für Mid- und Senior-Entwickler, die mit WinUI 3 und .NET MAUI arbeiten. Erwarten Sie Ankündigungen neuer Tools für native Entwicklung in kommenden SDK-Updates.

— Editorial Team

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