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OpenClaw Architektur: Knoten und Gateway

OpenClaw basiert auf Gateway als zentralem Hub mit Knoten für Peripheriegeräte und Canvas für UI. Der Artikel schlüsselt Akteure, Interaktionen und 5 reale Fälle auf: CRM, Briefing, Warenkorb, Orchestrierung, 3D-Drucker.

OpenClaw: So funktionieren Knoten, Gateway und Canvas
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OpenClaw-Architektur: Wichtige Komponenten und Interaktionen

OpenClaw nutzt eine Hub-and-Spoke-Architektur mit einem zentralen Gateway als Steuerungsebene. Diese Struktur ermöglicht es dem Agenten, mit Peripheriegeräten und E/A-Kanälen zu interagieren. Das Verständnis der Rollen von Node, Session, Channel und Operator erleichtert es Entwicklern auf Mittel- bis Senior-Niveau, das System einzurichten und zu nutzen.

Ein Node fungiert als Begleitergerät und verbindet sich über WebSocket mit dem Gateway (role: "node"). Es stellt eine Befehlsoberfläche über node.invoke bereit, einschließlich canvas., camera., device., notifications., system.* und system.run.

Rollen und Interaktionen der Akteure

Das Gateway verwaltet Verbindungen von Nodes und Operators, koordiniert Channels und Sessions und übernimmt das Pairing von Geräten. Channels integrieren sich mit Messenger-Diensten wie WhatsApp, Telegram, Discord, Slack und Signal und leiten Nachrichten an Session → Agent und zurück.

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| Akteur | Verantwortung | Interaktionen |

|------------|----------------------------------|--------------------------------------|

| Gateway | Steuerungsebene | Node/Operator-Verbindungen, Session/Channel-Management |

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| Channels| Messenger-Integration | Nachrichten an Gateway → Session → Agent |

| Nodes | Peripheriegeräte | Verbindung mit role: node, node.invoke |

| Operators| Verwaltung | Pairing, Freigaben, Konfiguration |

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| Sessions| Agent-Kontext | Speicherung von Verlauf und Zustand |

| Agent | AI-Runtime | Tool/Node-Aufrufe in der Session |

| User | Endnutzer | Über Channels/Operators |

| Devices| Verbunden Geräte | Pairing über Gateway |

Ablauf: User → Channel → Gateway → Session → Agent → Node/Channel. Operator genehmigt Pairing und Aktionen.

Node-Typen:

  • macOS-Menüleisten-App
  • iOS/Android für Kamera, GPS, Bildschirm
  • Headless (openclaw node run) für Server
  • VS Code-Erweiterung

Canvas und A2UI im Ökosystem

Canvas ist eine vom Agenten gesteuerte visuelle Arbeitsfläche. A2UI ist ein Protokoll zur dynamischen Generierung von Oberflächen. Der Agent ruft canvas.present oder canvas.a2ui.push auf, um JSON-UI-Beschreibungen zu erzeugen, die auf Nodes (macOS, iOS, Android, Web) gerendert werden.

Anwendungsfälle:

  • Dynamische Dashboards
  • Interaktive Formulare
  • Datenvisualisierung
  • AI-native Apps (CRM, Monitoring)
  • Spiele, Galerien

Benutzeraktionen fließen über WebSocket in Echtzeit zurück zum Agenten.

Praxisbeispiel: Persönliches CRM

Problem: Daten verstreut in Gmail, WhatsApp, Kalender, Notion.

Nutzereingabe: Telegram-Nachricht: „Profil von Ivan Ivanov.“ Agent öffnet Canvas mit Tabs, Feldern und Verlauf.

Ergebnis: Einheitliches AI-gestütztes CRM mit Echtzeit-Updates.

Architektur: Channel → Gateway → Session → Agent (Canvas-Skill + A2UI) → Node (UI). Operator übernimmt Freigaben; Daten werden in der Session gespeichert.

Praxisbeispiel: Morgenbriefing

Problem: Manuelle Datensammlung aus Kalender, E-Mail, Wetter (10–15 Min).

Nutzereingabe: „Briefing“ → Nachfragen wie „Wetter in Moskau“.

Ergebnis: Zusammenfassung mit Diagrammen in Canvas.

Architektur: Gateway-geplanter Job → Session → Agent (Skills: Kalender/E-Mail/Wetter) → Channel/Canvas. Headless-Node optional.

Praxisbeispiel: Familieneinkaufsliste

Problem: Chaos in Gruppenchats.

Nutzereingabe: Telegram-Gruppennachrichten → „Warenkorb anzeigen“ → Canvas mit Liste und Buttons.

Ergebnis: Aktuelle Liste auf mobilem Node.

Architektur: Channel (Gruppe) → Gateway → Session → Agent (Parsing, Canvas) → Mobile Node. WebSocket für Aktionen.

Praxisbeispiel: Multi-Agent-Orchestrierung

Problem: Einzelner Agent verliert Fokus.

Nutzereingabe: „Appell“ → Aufgabenverteilung.

Ergebnis: Abschlussbericht vom Agenten-Team.

Architektur: Gateway (mehrere Sessions) → Lead-Agent (Delegation) → Nodes pro Agent → Channel.

Praxisbeispiel: 3D-Drucker-Farm

Problem: Manuelles Monitoring von Bambu-Lab-Druckern.

Nutzereingabe: „X1C-Status“, „Benchy drucken“, „Kamera anzeigen“.

Ergebnis: Fernsteuerung mit Kamera-Feed.

Architektur: Channel → Gateway → Session → Agent → Physischer Node (Bambu-Integration) → Drucker.

Wichtige Erkenntnisse

  • Das Gateway ist der zentrale Knotenpunkt – ohne es läuft nichts.
  • Nodes erweitern den Agenten auf Geräte: Headless für Server, mobil für Sensoren.
  • Canvas/A2UI verwandeln Chats in vollwertige UIs.
  • Sessions isolieren Kontexte und speichern Erinnerungen.
  • Operators sorgen für sicheres Pairing und Freigaben.

— Editorial Team

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