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OpenClaw-Sperre bei Anthropic: Ursachen und Folgen

OpenClaw-Ersteller Peter Steinberger, OpenAI-Mitarbeiter, erhält Kontosperre bei Anthropic wegen verdächtiger Aktivität. Der Konflikt hängt mit API-Richtlinienänderung und hoher Belastung durch Agents zusammen. Claude bleibt in OpenClaw trotz Einschränkungen beliebt.

Anthropic sperrt OpenClaw: Konflikt mit OpenAI aufgedeckt
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# Kontosperrung des OpenClaw-Erstellers durch Anthropic: Details zum Konflikt mit OpenAI

Peter Steinberger, Schöpfer von OpenClaw und jetzt bei OpenAI tätig, erlebte eine Kontosperrung bei Anthropic. Am 10. April postete er einen Screenshot einer E-Mail über die Sperrung wegen „suspicious activity“. Die Sperrung dauerte mehrere Stunden: Sein X-Post ging viral mit Hunderten von Kommentaren, woraufhin der Zugriff auf Claude wiederhergestellt wurde.

Steinberger betont, dass er den neuen Regeln von Anthropic gefolgt sei: Nutzung der API mit pay-as-you-go billing, nicht mit einem Abonnement. Eine Woche zuvor hatte Anthropic seine Richtlinie geändert – Abonnements decken OpenClaw und ähnliche Drittanbieter-Tools nicht mehr ab. Grund: Hohe Rechenlast durch Agents, die kontinuierliche Reasoning-Loops ausführen, Aufgaben wiederholen und externe Dienste integrieren.

Technische Aspekte der Belastung der Claude API

OpenClaw ermöglicht es Agents, komplexe Workflows zu automatisieren, einschließlich Reasoning-Ketten und Aufrufen externer APIs. Anthropic merkte an, dass solche Tools übermäßigen Traffic erzeugen:

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  • Kontinuierliche Chain-of-Thought-Prompting-Loops.
  • Automatische Wiederholungen von Aufgaben bei Fehlern.
  • Mehrere parallele Anfragen an Dienste.

Das führt zu Spitzenlasten auf den Inference-Servern von Claude. Für Entwickler bedeutet das: Optimieren, indem man Wiederholungen minimiert, Zwischenergebnisse zwischenspeichert und clientseitiges Rate Limiting implementiert.

Ein Anthropic-Ingenieur klärte in den Kommentaren: Kontosperrungen hängen nicht direkt mit OpenClaw zusammen, und das Unternehmen ist bereit, Vorfälle zu untersuchen. Dennoch wirft der Zeitverlauf Fragen auf.

Subtext: Wettbewerb zwischen OpenAI und Anthropic

Steinberger verknüpft den Vorfall mit seinem Wechsel zu OpenAI. Auf Hinweise von Nutzern reagierte er: „One [OpenAI] hired me, the other [Anthropic] sent legal threats.“ Das Testen von Claude in OpenClaw erfolgt aus praktischen Gründen – das Modell ist unter Tool-Nutzern am beliebtesten, vor ChatGPT.

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Wichtige Ereignisse in der Zeitleiste:

  • Einführung von Claude Dispatch im Cowork-Agent für Fernsteuerung.
  • Richtlinienänderung von Anthropic bezüglich OpenClaw.

Anthropic schweigt zu möglichen Zusammenhängen, doch für Mid- und Senior-Entwickler ist es ein Signal: Bei der Arbeit mit konkurrierenden LLM-Plattformen Compliance-Risiken und API-Abhängigkeiten berücksichtigen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Richtlinienänderung: Anthropic-Abonnements decken OpenClaw nicht mehr ab – nur tokenbasierte API-Abrechnung.
  • Sperrgrund: Suspicious activity, aber nicht direkt OpenClaw; Zugriff nach öffentlicher Aufmerksamkeit wiederhergestellt.
  • Technische Belastung: OpenClaw-Agents erzeugen hohe Last durch Reasoning-Loops und Integrationen.
  • Wettbewerb: Wechsel des Autors zu OpenAI nährt Verdacht auf rechtlichen Druck von Anthropic.
  • Kompatibilität: Claude führt in OpenClaw; Tests für Update-Stabilität laufen weiter.

— Editorial Team

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