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Artemis II: Ergebnisse des bemannten Mondüberflugs

Artemis II mission wurde die erste bemannte zum Mond seit 50 Jahren. Besatzung testete Orion, erreichte Distanzrekord von 406,000 km, zeichnete Finsternis und Meteoroiden auf. Erfolg ebnet Weg zur Landung 2028.

Erster bemannter Mondüberflug: Artemis II Erfolg
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Artemis II: Höhepunkte der ersten bemannten Mondmission seit über 50 Jahren

Am 10. April ist die Orion-Kapsel der Artemis-II-Mission im Pazifik vor San Diego sicher aufgespritzt. Die vierköpfige Astronautenbesatzung hat den ersten bemannten Mondumlflug seit 1972 erfolgreich abgeschlossen. Nach der Landung wurden die Astronauten aus der Kapsel geborgen, auf ein Bergungsschiff gebracht, medizinisch untersucht und dann nach Houston geflogen.

Die Mission dauerte knapp 10 Tage, wobei das Raumschiff rund 1,1 Millionen Kilometer zurücklegte. Hauptziel war der Test der Orion-Systeme im tiefen Weltraum mit Besatzung an Bord. Das ist ein entscheidender Schritt hin zu Mondlandungen im Rahmen des Artemis-Programms.

Missionsziele und getestete Systeme

NASA-Ingenieure konzentrierten sich auf die Validierung kritischer Komponenten:

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  • Lebenserhaltungssysteme;
  • Navigation und Kommunikation;
  • Raumfahrzeugsteuerung;
  • Hitzeschild beim Wiedereintritt in die Atmosphäre;
  • Integration zwischen SLS-Rakete und Orion.

Alle Systeme wurden unter realen Bedingungen des tiefen Weltraums erprobt. Das Raumschiff kam dem Mond bis auf 6.500 km nahe und erreichte eine maximale Entfernung von der Erde von 406.000 km – ein neuer Rekord, der Apollo 13 um 6.600 km übertrifft.

Besatzung:

  • Reid Wiseman – Kommandant;
  • Victor Glover – Pilot;
  • Christina Koch – Missionsspezialistin (erste Frau bei einer Mondmission);
  • Jeremy Hansen – Missionsspezialist (erster Kanadier bei einem Mondumlflug).

Beobachtungen beim Mondumlflug

Der Mondumlflug dauerte etwa 7 Stunden. Die Astronauten erfassten einzigartige Phänomene: Erdaufgang und Erduntergang am Mondhorizont sowie eine totale Sonnenfinsternis von 54 Minuten. Während der Finsternis entdeckten sie sechs kurze Blitze auf der Nachtseite des Monds – vermutlich Einschläge von Meteoroiden (NASA-Daten werden geprüft).

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Die Besatzung sandte Dutzende Gigabyte an Fotos und Videos zur Erde, darunter die ersten Aufnahmen, die Erde und Mond gemeinsam einrahmen. Der Kontakt zur ISS markierte die erste Funkverbindung zwischen Mondraum und niedriger Erdorbit.

Rückkehr und Atmosphärenwiedereintritt

Orion trat bei 120 km Höhe mit 43.000 km/h in die Atmosphäre ein – 50-mal schneller als ein Verkehrsflugzeug. Es bildete sich eine Plasmahülle, die die Kommunikation 6 Minuten lang unterbrach. Die Kapsel setzte Bremsfallschirme und Hauptfallschirme, für eine sanfte Wasserung.

Der Hitzeschild hielt den Belastungen stand und bestätigte das Design. Die Mission bewies Orions Einsatzbereitschaft für Tiefraummissionen.

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Wichtigste Erkenntnisse

  • Erste bemannte Mondmission seit über 50 Jahren, Fokus auf Orion-Systeme;
  • Neuer Entfernungsrekord von der Erde – 406.000 km;
  • Einzigartige Sichtweisen: 54-minütige Finsternis, Meteoroidenblitze;
  • Vorbereitung auf Artemis III (2027) und Mondlandung (2028);
  • Erfolgreicher Test des Hitzeschilds bei Hypergeschwindigkeit.

Pläne des Artemis-Programms

Artemis III (2027) testet das Andockmanöver von Orion mit kommerziellen Mondlandern im Erdorbit. Die erste Landung ist für 2028 geplant. Artemis II hat bestätigt, dass die Infrastruktur für den mehrstufigen Vorstoß zur Rückkehr von Menschen zum Mond bereit ist.

— Editorial Team

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