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Japan entwickelt KI mit 1 Billion Parametern für Roboter

Japanisches Konsortium SoftBank, NEC, Sony und Honda hat ein Unternehmen gegründet, um KI-Modelle mit einer Billion Parametern zu entwickeln, die auf die physische Welt fokussiert sind. Das Projekt erhält ¥1 Billion von NEDO und konzentriert sich auf Roboter und Autopiloten. Erste Umsetzungen — bis 2030.

Japan KI: Billion Parameter für Roboter von SoftBank und Honda
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# Japan gründet Konsortium zur Entwicklung von KI-Modellen mit einer Billion Parametern für die Robotik

Vier japanische Konzerne – SoftBank, NEC, Sony und Honda – haben Japan AI Foundation Model Development gegründet. Das neue Unternehmen entwickelt grundlegende KI-Modelle mit einer Billion Parametern, die auf verkörperte KI ausgerichtet sind. Dazu gehören die Steuerung von Robotern, autonomen Systemen und industriellen Prozessen. Jedes Gründungsunternehmen hält mehr als 10 % der Anteile, und Verhandlungen mit weiteren Investoren für Minderheitsbeteiligungen laufen. Das Ziel ist es, Konkurrenten aus den USA und China im Bereich verkörperte KI zu überholen, wo Japan seine Stärken in Robotik und Fertigung ausspielt.

Die Entwicklung der Basismodelle obliegt SoftBank und NEC. Experten von Preferred Networks in Tokio, bekannt für ihre Kompetenz in tiefen neuronalen Netzen, stoßen zum Projekt dazu. Sony wird die Modelle in Spielsyteme, Consumer-Elektronik und Halbleitertechnologien integrieren. Honda setzt sie bei Autopiloten und Robotik ein. Das Unternehmen verfügt über ein Team von 100 KI-Ingenieuren unter Leitung eines Geschäftsführers von SoftBank. Erste Einsätze sind für 2030 geplant.

Investoren und staatliche Unterstützung

Nippon Steel, Kobe Steel, MUFG Bank, SMBC und Mizuho sind dem Konsortium beigetreten. Diese Akteure stellen Kapital und Zugang zu industriellen Anwendungsfällen bereit. Die KI-Modelle sollen unter japanischen Unternehmen verteilt werden, mit Potenzial zur Skalierung auf die Steuerung von Fabrikrobotern.

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Das Unternehmen wird sich an NEDO wenden – eine Behörde für die Entwicklung neuer Technologien. Das KI-Förderprogramm startet im Fiskaljahr 2026 für fünf Jahre mit einem Budget von ¥1 Billion (ca. 6,3 Milliarden Dollar). Dies beschleunigt die F&E bei großen Modellen für die reale Welt.

Wichtige Aspekte des Konsortiums:

  • Modellgröße: eine Billion Parameter für Aufgaben der verkörperten KI.
  • Anwendungsschwerpunkt: Roboter, Autopiloten, Präzisionsfertigung.
  • Team: Ingenieure von Preferred Networks + 100 Spezialisten.
  • Investoren: Japans Industriegiganten und Banken.
  • Staatliche Förderung: bis zu ¥1 Billion über NEDO.

SoftBanks parallele Strategien und Marktkontext

SoftBank verbindet die Konsortialbeteiligung mit globalen Investitionen. Kürzlich hat der Konzern einen Kredit über 40 Milliarden Dollar für Investitionen von 30 Milliarden Dollar in OpenAI sichergestellt, nach einer Finanzierungsrunde von 110 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 840 Milliarden Dollar. Dies unterstreicht Diversifikation: Chat-Modelle versus physische KI.

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Japan setzt auf die nächste Stufe der KI-Entwicklung – den Übergang von Sprachmodellen zu Systemen, die mit der physischen Welt interagieren. Das Land hat eine starke Basis: Führungspositionen in Automobil (Honda), Robotik (Fanuc, Yaskawa) und Elektronik (Sony). Solche Modelle erfordern die Integration von Sensoren, Computer Vision und Reinforcement Learning für Aufgaben wie Objektmanipulation oder Navigation in dynamischen Umgebungen.

Technische Herausforderungen umfassen die Verarbeitung multimodaler Daten (Video, LIDAR, taktile Sensoren) und Feinabstimmung an realen Trajektorien. Preferred Networks bringt Erfahrung aus Chainer und MN-3 für verteiltes Training auf Clustern ein.

Was zählt

  • Das Konsortium konzentriert sich ausschließlich auf physische KI und lässt das LLM-Rennen um Chatbots links liegen.
  • Eine Billion Parameter bietet Kapazität für komplexe Robotikaufgaben.
  • Die Integration mit NEDO sichert langfristige Förderung von 6,3 Milliarden Dollar.
  • SoftBank balanciert Investitionen in OpenAI und Japans nationales Projekt.
  • Erste Anwendungen bis 2030, mit Fokus auf Industrie-Roboter und Autopiloten.

Das Projekt positioniert Japan als Führer bei verkörperter KI, wo Fachwissen in Mechanik und Regelung neben Rechenleistung gefragt ist.

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— Editorial Team

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