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Optimus Gen 3: Hände mit 22 DoF und Serienproduktion

Tesla bereitet Optimus Gen 3 für Serienproduktion mit 22 DoF-Händen vor, die menschliche Anatomie nachbilden. Demonstration zeigte präzisen Griff, Pläne umfassen Produktion ab 2026 und Preissenkung auf 20 000 $. Ingenieure konzentrieren sich auf Sensorik und Logistik.

Optimus-Hände fast wie menschliche: 22 DoF für Gen 3
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Optimus Gen 3: Menschliche Feinmotorik mit 22 Freiheitsgraden und Zeitplan für die Serienproduktion

Tesla bereitet den humanoiden Roboter Optimus Gen 3 für die Serienfertigung vor – mit einer Prototyp-Hand, die menschliche Geschicklichkeit nahekommt. Die Zwischenversion 2.5 erreichte eine Greifgenauigkeit von 0,08 mm und eine Traglast von bis zu 20 kg pro Arm. Die Serienproduktion startet im Sommer 2026 auf umgebauten Montagelinien im Werk Fremont.

Greiferdesign: Inspiriert von der menschlichen Anatomie

Auf der Veranstaltung in Austin übergab der Prototyp Wasserflaschen an Gäste – ein eindrucksvoller Beweis für die kraftgeregelte Griffsteuerung dank taktiler Rückmeldung. Er hielt Plastikflaschen fest, ohne sie zu zerdrücken: ein praxisnaher Belastungstest für feinmotorische Kontrolle.

Wesentliche Verbesserungen in Version 2.5 – der Grundlage für Gen 3:

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  • 22 Freiheitsgrade (DoF) in der Hand (+3 am Handgelenk); Menschen verfügen über 27 DoF, frühere Optimus-Versionen nur über 11.
  • Anordnung der Aktuatoren: 25 Aktuatoren sitzen im Unterarm, die Hand ist über sehnengleiche Kabel verbunden – dadurch sinkt das Gewicht und die Beweglichkeit steigt.
  • Positioniergenauigkeit: Präzision von 0,08 mm bei Lasten bis zu 20 kg pro Arm.
  • Taktile Sensoren: In den Fingerspitzen integriert, liefern sie Echtzeit-Kraft-Rückmeldung.
  • Wasserschutz: Gen 3 ist vollständig abgedichtet und für den Einsatz in feuchter Umgebung, bei Dampf oder Reinigungsmitteln geeignet.

Diese Architektur ermöglicht empfindliche, zuverlässige Aufgaben – etwa das Spülen von Geschirr oder das Sortieren zerbrechlicher Gegenstände – ohne Beschädigung.

Integration in die Fertigung: Vom Prototyp zur Montagelinie

Tesla hat bereits über 140 ingenieurtechnische Stellen im Bereich Robotik ausgeschrieben, um die Skalierung voranzutreiben. Die Rechenplattform ist HW5 – dieselbe Hardware wie in den Fahrzeugen mit Full Self-Driving (FSD). Frühe Demos enthüllten jedoch entscheidende Einschränkungen:

  • Abhängigkeit von externer Stromversorgung aufgrund des hohen Spitzenstrombedarfs der neuronalen Netze.
  • Logistische Herausforderungen: manuelles Handling und Verpackung in Holzkisten.

Zum Markstart verspricht Tesla eine Akku-Autonomie von bis zu 24 Stunden. Der gesamte Service-Ökosystem – von Motoren über Kabelsysteme bis hin zu Wartungsdiensten – wird neu aufgebaut.

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Zeitplan für die Markteinführung von Optimus Gen 3

Die Umrüstung der Fremont-Linien für Roboter führte vorübergehend zu einer Pause bei der Produktion von Model S/X. Der Rollout sieht folgende Meilensteine vor:

  • Sommer 2026: Pilotproduktion im Werk Fremont.
  • Ende 2026–2027: Einsatz von über 1.000 Einheiten in Teslas eigenen Werken für interne Prozesse.
  • Ende 2026: Start des B2B-Verkaufs ab 100.000 € pro Einheit.
  • Ende 2027: Verfügbarkeit für Privatkunden.
  • Langfristig: Stückpreis unter 20.000 €; eine eigens geplante „Mega-Linie“ in Texas mit einer Zielkapazität von 10 Millionen Einheiten pro Jahr.

Ingenieure bauen Lieferketten in beispielloser Größenordnung auf – darunter maßgeschneiderte Aktuatoren und Sensorpakete.

Kernbotschaften

  • Die Hände von Optimus 2.5 bieten 22 Freiheitsgrade, eine Genauigkeit von 0,08 mm und taktile Fingerspitzensensoren für sanftes, adaptives Greifen.
  • Die Serienproduktion von Gen 3 beginnt im Sommer 2026 auf den ehemaligen Montagelinien für Model S/X.
  • Bis zu 24 Stunden Akku-Autonomie und wassergeschützte Bauweise (IP-Zertifizierung) eröffnen Einsatzmöglichkeiten im Haushalt und in der Industrie.
  • Der B2B-Verkauf startet Ende 2026 ab 100.000 €, Privatkunden können den Roboter ab 2027 erwerben.
  • Eine komplett neue Lieferkette wird aufgebaut, um eine jährliche Produktionskapazität von 10 Millionen Einheiten zu ermöglichen.

— Editorial Team

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