RapidRAW 1.5.2: Wichtige Verbesserungen im GPU-gestützten RAW-Bildeditor
Am 20. März 2026 wurde Version 1.5.2 des Open-Source-Editors RapidRAW veröffentlicht – ein plattformübergreifendes Tool zur Bearbeitung von RAW-Bildern mit Schwerpunkt auf GPU-Beschleunigung. Die App-Größe beträgt rund 30 MB, und der in Rust, React und Tauri geschriebene Code sorgt für hohe Performance. Der Quellcode ist auf GitHub unter der GNU Affero GPL v3.0-Lizenz verfügbar. Dieses Update bringt eine komplette Überarbeitung von Ansicht, Rendering und Workflows mit sich und steigert die Reaktionsgeschwindigkeit auf jedem Gerät – von leistungsstarken 4K-PCs bis hin zu Laptops.
RapidRAW positioniert sich als Alternative zu Lightroom mit Echtzeit-Bearbeitung: Belichtung, Kontrast, Schatten/Höhenlichter, Weißabgleich, HSL-Mixer, Kurven, Rauschunterdrückung, Schärfung. Alle Effekte werden auf der GPU ohne Verzögerungen gerendert.
Überarbeitete Ansicht und Rendering
Das Ansichtsfenster und die Rendering-Engine wurden komplett neu entwickelt, um präzise Kontrolle über die Vorschau zu ermöglichen. Die Bearbeitung funktioniert nun stabil auf Bildschirmen mit unterschiedlichen Auflösungen. Vollbildmodus und Maskierung fühlen sich natürlicher an: Masken passen sich Änderungen ohne Artefakte an.
Automatisches Zuschneiden greift bei der Korrektur von Lins distortionen, was geometrische Anpassungen vereinfacht. Stapelverarbeitung für Negative wurde hinzugefügt – praktisch für gescannte Filme.
Neue Tools und Verbesserungen
Das Update führt KI-Funktionen ein und erweitert die Maskierungsoptionen:
- Tonemapper und Shader optimiert für maskierte Bereiche – präzise lokale Anpassungen ohne Gradientenprobleme.
- Hotkeys verfeinert für störungsfreies Schnell-Editing.
- UI-Verbesserungen: intuitive Navigation, visuelle Hilfen.
- Rauschunterdrückung basierend auf nind-denoise – KI-Modell reduziert Rauschen, ohne Details zu verlieren.
- Analyse-Panel: Oszillogramme, Polardiagramme für technische Belichtungs- und Farbanalysen.
- Parametrische Maskierung mit Farb-/Helligkeitssteuerung – Bereiche nach HSL/Luminanz auswählen.
- Objektmaskierung via SAM-2: Ein-Klick-Auswahl, unterstützt komplexe Formen.
- Formate: JPEG XL, WebP, CUBE LUT für nahtlose Integration in Video-Editoren.
- LRU-Cache für ROI-Rendering – sofortiges Zoomen und Bildwechseln auch bei großen RAW-Dateien.
Diese Änderungen beschleunigen die Workflows: Caching minimiert Neuberechnungen, KI-Masken sparen manuelle Arbeit.
Workflow-Integration
CUBE LUT-Unterstützung ermöglicht den Export von Farbkorrekturen nach DaVinci Resolve oder Premiere. Stapelverarbeitung für Negative automatisiert Umkehrung und grundlegende Anpassungen. Für erfahrene Entwickler sind die GPU-Shader interessant: Der Tonemapper berücksichtigt nun Masken in Compute-Shaders, was sich in reduzierten Latenz-Protokollen zeigt.
Auf schwacher Hardware (integrierte Grafik) rendern Vorschauen 1,5-mal schneller dank optimierter Mipmaps. Tests auf 4K-Monitoren zeigen kein Bildrucken im Vollbildmodus.
Wichtige Highlights
- Komplette Rendering-Überarbeitung: stabile Vorschauen auf jedem Gerät, LRU-Cache für schnelles Zoomen.
- KI-Tools: nind-denoise gegen Rauschen, SAM-2 für Ein-Klick-Objektmasken.
- Bildanalyse: Oszillogramme und Diagramme für präzise Diagnosen.
- Erweiterte Formate: JPEG XL, WebP, CUBE LUT für plattformübergreifende Workflows.
- Automatisierungen: Zuschneiden bei Distortion-Korrektur, Stapel-Negativumwandlung.
— Editorial Team
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