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UWMS-Ausfall auf „Orion“: Was kaputtging in der Weltraumtoilette

Während der „Artemis-2“-Mission auf „Orion“ versagte das UWMS aufgrund eines Defekts der Lüftersteuerung. Die Crew behebt das Problem in zwei Stunden mit Backup-Systemen. Das Material behandelt das Design, die Betriebsprinzipien und die Entwicklung von „Apollo“.

Analyse des Orion-Toiletten-Ausfalls bei „Artemis-2“: Vakuumversagen
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## UWMS-Ausfall auf Orion: Analyse des Ausfalls im Universal Waste Management System

Während des Starts der Artemis-2-Mission am 2. April 2026 stieß die Besatzung des Orion-Raumschiffs auf einen Ausfall im Universal Waste Management System (UWMS). Der UWMS-Lüfterregler klemmte und setzte die Urin-Sammelfunktion außer Betrieb. Die Astronauten nutzten die Toilette vorübergehend nur für die Defäkation und griffen auf Backup-Methoden für die Handhabung von Flüssigabfall zurück.

NASA-Administrator Jared Isaacman berichtete von einer zweistündigen Reparatur. In der Zwischenzeit entdeckten sie ein geschlossenes Ventil im Wassertank. Das Kontrollteam in Houston koordinierte die Maßnahmen und empfahl der Besatzung, das System vor der Nutzung aufwärmen und auf Betriebsgeschwindigkeit hochfahren zu lassen.

Details zum Ausfall und zur Lösung

Flugoperationsdirektor Norm Knight erläuterte: Der Ausfall des Lüfterreglers störte den normalen Betrieb des Vakuumsystems. Der für die Ansaugung des Abfalls benötigte Luftstrom startete aufgrund der Stagnation während des Starts nicht richtig. Astronautin Christina Koch, die in der UWMS-Aktivierung geschult war, bestätigte: Sie vermuteten zunächst eine Verstopfung der Pumpe, doch die Diagnose ergab, dass alle Komponenten funktionsfähig waren.

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Die Besatzung setzte das Collapsible Contingency Urinal ein, das sich füllte und geleert werden musste. NASA-Sprecher Gary Jordan betonte, dass das System zur Fäkalien-Sammlung weiterhin betriebsbereit blieb und in die Hauptentsorgungsanlage integriert war.

Nach der Reparatur meldete Koch: „Houston, Integrity, good check.“ Die Missionskontrolle antwortete mit der Protokoll-Empfehlung: Auf Betriebsgeschwindigkeit hochfahren vor der „liquid disposal“ und den Systembetrieb fortsetzen.

UWMS-Design und Betriebsprinzipien

Das UWMS befindet sich im Hygieneabteil unter dem Boden und bietet Privatsphäre. Das System umfasst:

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  • Urin-Trichter mit Vakuumsaugung.
  • Sitz mit Beutel-Einlage, die Luftstrom für Fäkalien nutzt.
  • Integration in die bordeigenen Abfallentsorgungssysteme.

Der Abfall wird in Plastikbeutel verpackt für die Rückkehr zur Erde – im Gegensatz zu den Apollo-Missionen, bei denen Fäkalien in Beuteln gelagert oder ins All abgeworfen wurden. Mondbesatzungen hinterließen 96 Abfallbeutel auf dem Mond.

Im Vergleich zur ISS ist das UWMS von Orion auf kurze Missionen ausgelegt: kompaktes Design mit automatisierter Strömungssteuerung.

Vergleich mit Apollo-Systemen

Die Apollo-Missionen kamen ohne vollwertige Toilette aus:

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  • Urinieren – in Plastikbeuteln, die in den Weltraum ausgelassen wurden.
  • Defäkation – in Beutel mit saugfähigem Material, an Bord gelagert.
  • Bekannte Vorfälle: Lecks und schwebender Abfall (wie Thomas Stafford es auf Apollo 10 erlebte).

Das UWMS beseitigt diese Probleme durch Vakuumsaugung und versiegelte Behälter. Der gesammelte Abfall muss jedoch weiterhin für die Rückkehr zur Erde verpackt werden.

Wichtige Erkenntnisse

  • Lüfterregler-Ausfall: das Hauptproblem, behoben durch Aufwärmen und Kalibrierung in 2 Stunden.
  • Backup-Maßnahmen: Collapsible Contingency Urinal für Urin, Standardsitz für Fäkalien.
  • Aktivierungsprotokoll: Auf Betriebsgeschwindigkeit hochfahren vor der Nutzung, dann fortfahren.
  • Systementwicklung: Von Apollo-Beuteln zum Vakuum-UWMS mit privatem Abteil.
  • Missionserfolg: Nach den Reparaturen verlief das Mondtrajektori-Manöver ohne Verzögerungen.

— Editorial Team

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