# Medizinischer Vorfall auf der ISS: NASA-Astronaut verliert in der Schwerelosigkeit die Fähigkeit zu sprechen
NASA-Astronaut Mike Finke verlor plötzlich für 20 Minuten die Fähigkeit zu sprechen während der Crew-11-Mission auf der ISS. Der Vorfall ereignete sich nach Vorbereitungen für einen Außeneinsatz und führte zur ersten vorzeitigen medizinischen Evakuierung in der Geschichte der Station.
Die Besatzung reagierte umgehend und forderte Hilfe vom Mission Control in Houston an. Das bordinterne Ultraschallgerät half bei der ersten Diagnose, eine vollständige Untersuchung ist jedoch nur auf der Erde möglich. NASA brachte die Besatzung am 15. Januar 2026 zurück, nachdem die Crew Dragon vor der Küste Kaliforniens aufgekommen war.
Ereignisverlauf
Am 9. Januar 2026 gab NASA-Administrator Jared Isaacman die vorzeitige Rückkehr der Crew-11 aus Gründen der Sicherheit der Astronauten bekannt. Die Besatzung umfasste:
- Zena Cardman — Besatzungskommandantin;
- Edward Michael Finke — erfahrener Astronaut, ISS-Kommandant bis zum 12. Januar;
- Kimiya Yui — japanische Astronautin;
- Oleg Platonov — russischer Kosmonaut.
Diese Entscheidung folgte Gesprächen mit dem Chefmediziner der NASA, J.D. Polk. Die diagnostischen und Behandlungsmöglichkeiten der ISS sind begrenzt, weshalb eine Evakuierung unvermeidbar war.
Am 15. Januar setzte die Kapsel sicher auf, und die Besatzung wurde zur Untersuchung ins Scripps Memorial Hospital in San Diego gebracht. Die Astronauten wurden wie geplant entlassen.
Details des Vorfalls von Finke
Im März 2026 gab der 59-jährige pensionierte Oberst der US Air Force Mike Finke das Problem preis. Beim Abendessen nach den EVA-Vorbereitungen verlor er plötzlich für 20 Minuten die Sprache. Die Symptome traten abrupt auf, ohne Vorwarnung.
Die Besatzung reagierte sofort: Sie kontaktierte Mission Control, wo Chirurgen die Maßnahmen koordinierten. Ersticken und Herzinfarkt wurden ausgeschlossen. Experten diskutieren die Auswirkungen der Schwerelosigkeit nach 5,5 Monaten im Orbit.
Das portable Ultraschallgerät an Bord spielte eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung. Finke betonte: „Das Team war auf Überraschungen vorbereitet.“ Kimiya Yui bestätigte die Wirksamkeit der bordgestützten Ausrüstung für zukünftige Missionen.
Finke hat insgesamt 549 Tage im Weltraum verbracht. Nach der Rückkehr unterzog er sich einer umfassenden Untersuchung — keine Ursache wurde festgestellt.
Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf die Gesundheit
Langfristige Aufenthalte auf der ISS verursachen bekannte Effekte:
- Verlust der Knochendichte;
- Verschlechterung der Sehkraft;
- Neurophysiologische Störungen.
Die vorübergehende Sprachlosigkeit passt in das Spektrum neurologischer Risiken. Die NASA-Forschung konzentriert sich auf die zugrunde liegenden Mechanismen, einschließlich der Effekte auf die Sprechzentren im Gehirn. Der Vorfall beleuchtet Lücken im Verständnis langfristiger Auswirkungen.
Die Verträglichkeit der Schwerelosigkeit ist individuell verschieden. Finke hebt die Rolle des Trainings und die schnelle Reaktion der Besatzung hervor.
Wichtige Erkenntnisse
- Erste medizinische Evakuierung in 25 Jahren ISS-Betrieb aufgrund begrenzter Diagnosemöglichkeiten im Orbit.
- Ultraschallgerät bewährte sich als effektives Telemedizin-Werkzeug im Weltraum.
- Finkes Vorfall mahnt zu intensiveren Untersuchungen der neurologischen Risiken der Schwerelosigkeit.
- Crew-11 stabilisierte den Zustand ohne Folgen und kehrte planmäßig zurück.
- Finke plant weitere Missionen trotz 549 Tagen im All.
— Editorial Team
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