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SoftBank STEAMA und FLAMA Roboter-Köche betreten den US-Markt

SoftBank Robotics gab den Eintritt in den US-Markt mit den Küchenrobotern STEAMA, der Nudeln in 90 Sekunden mit Dampf kocht, und FLAMA, der das Braten und Mischen von Gerichten automatisiert, bekannt. Die Neuheiten sollen den akuten Personalmangel in Restaurants lösen. Diese Lösung verändert die Wirtschaftlichkeit der Gastronomie, indem sie unberechenbare menschliche Arbeit durch vorhersagbare digitale Produktion ersetzt.

90 Sekunden bis zum Gericht: SoftBank bringt Roboter-Köche in die USA
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SoftBank Robotics stellt STEAMA und FLAMA vor: Roboter zur autonomen Speisenzubereitung in den USA

Das Unternehmen kündigte den US-Marktstart zweier Küchenroboter an: STEAMA, der Tiefkühlnudeln in 90 Sekunden dämpft, und FLAMA, der den Brat- und Mischvorgang vollständig automatisiert. Die neuen Produkte zielen darauf ab, Arbeitskräftemangel zu beheben und die Qualität in der Gastronomie zu standardisieren.


Einleitung: Wenn der Hunger auf den Roboter trifft

Die US-amerikanische Gastronomie steht am Rande ihrer größten Veränderung seit McDonald's in den 1940er Jahren das Fließband einführte. Nur dass jetzt nicht mehr Menschen an vorderster Front stehen, sondern Roboterarme übernehmen, und die Schlüsselfrage nicht mehr lautet: „Wie finde ich einen Koch?“, sondern „Welcher Roboter ist günstiger?“. Ende April 2026 kündigte SoftBank Robotics offiziell den US-Start zweier Küchenroboter an: STEAMA und FLAMA. Der erste dämpft Tiefkühlnudeln in 90 Sekunden, der zweite automatisiert Brat- und Mischprozesse vollständig. Dieses Ereignis ist nicht nur eine weitere Produktankündigung – es signalisiert den Beginn einer neuen Phase in der Robotik für die Gastronomie, in der der japanische Technologieriese sein Know-how im wettbewerbsintensivsten Markt der Welt anwendet.

Veranstaltungsdetails und Zeitplan

STEAMA: 90 Sekunden zur perfekten Portion

Der erste Roboter, STEAMA, ist darauf ausgelegt, eine spezifische, aber weit verbreitete Aufgabe zu lösen: die schnelle, qualitativ hochwertige Zubereitung von Tiefkühl-Eiernudeln. Das System funktioniert nach dem Prinzip „Beladen und Ergebnis erhalten“: Der Bediener legt eine Portion Tiefkühl-Halbfertigprodukt in ein spezielles Fach, und der Roboter berechnet automatisch Dämpfzeit und -intensität. Der gesamte Zyklus dauert 90 Sekunden – schneller, als der durchschnittliche Kunde sich für eine Soße entscheidet.

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STEAMA richtet sich in erster Linie an asiatische Restaurantketten und Fast-Food-Lokale, die ihr Menü erweitern möchten, ohne zusätzliche Köche einzustellen.

FLAMA: Vollzyklisches Braten und Mischen

FLAMA ist ein komplexeres System – eine robotergestützte Küchenstation, die braten, schmoren und Zutaten mischen kann. Das Gerät arbeitet mit verschiedenen Produktarten, von Gemüse und Fleisch bis hin zu Soßen und Getreide. FLAMA passt Temperatur, Garzeit und Mischintensität automatisch an die Aufgabe an.

Beide Roboter integrieren sich in bestehende Küchenlinien und erfordern keine spezielle Schulung des Personals. Sie werden über eine Touch-Oberfläche gesteuert, und wichtige Parameter können aus der Ferne eingestellt werden – ein Netzwerkbetreiber kann alle Geräte an allen Standorten von einem zentralen Punkt aus verwalten.

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Kontext des US-Markteintritts

SoftBank Robotics hat den US-Markt nicht ohne Grund für sein Debüt gewählt. Laut Marktdaten ist Nordamerika die größte Region für Lebensmittelrobotik und macht etwa 40,8 % des globalen Wachstums in diesem Segment aus. Der Markt für Lebensmittelrobotik in der Region erreichte bis 2025 fast 924 Millionen US-Dollar und soll bis 2035 auf 2,3 Milliarden US-Dollar wachsen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9,6 %.

Auswirkungen und Bedeutung (für die Welt/Branche/Gesellschaft)

Arbeitskrise als Haupttreiber

Hinter der Ankündigung von SoftBank Robotics steckt keine technologische Laune, sondern eine harte wirtschaftliche Realität. Allein in den USA wird der Mangel an Restaurant- und Café-Mitarbeitern auf etwa 1 Million Menschen geschätzt, und bis 2030 könnte dieses Defizit auf 6 Millionen anwachsen.

Der ehemalige McDonald's-CEO Ed Rensi formulierte das Problem bereits im März 2026 unverblümt: „Es ist billiger, einen Roboterarm für 35.000 US-Dollar zu kaufen, als einen Mitarbeiter einzustellen, der ineffizient Pommes für 15 US-Dollar pro Stunde einpackt.“ Seiner Meinung nach beschleunigen politische Maßnahmen, die höhere Mindestlöhne fordern, die Automatisierung, nicht den Wohlstand der Arbeiter.

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In diesem Sinne sind STEAMA und FLAMA kein Ersatz für Menschen, sondern eine Reaktion auf eine Situation, in der es schlicht nicht genügend Arbeitskräfte gibt.

Qualitätsstandardisierung und Abfallreduzierung

Roboter kommen nicht zu spät, klagen nicht über Müdigkeit und lassen sich nicht von Smartphones ablenken. Das bedeutet gleichbleibende Gerichtqualität: Jede Zubereitung folgt strikt dem Rezept, ohne „eine Prise davon“ oder „nach Geschmack“. Darüber hinaus können digitale Küchen Zutaten genau portionieren und so Lebensmittelabfälle minimieren – ein Faktor, der angesichts global steigender Lebensmittelpreise besonders wichtig wird. Vollautomatische Systeme lassen sich zudem leichter reinigen und können für die Selbstreinigung zwischen den Garzyklen programmiert werden.

Restaurantökonomie: Von Verlust zu Planbarkeit

Das Restaurantgewerbe ist einer der margenschwankungsanfälligsten Sektoren. FLAMA und STEAMA bieten einen neuen Ansatz: Statt variabler Arbeitskosten (Löhne, Steuern, Krankenstand, Fluktuation) erhält ein Betrieb feste Betriebskosten für Ausrüstung und Wartung.

Laut einer Studie der National Restaurant Association nutzen bereits 26 % der Betreiber KI-Tools, und 60 % von ihnen glauben, dass Technologie einen Wettbewerbsvorteil bietet. Allerdings setzen derzeit nur 10 % Küchenautomation ein – das zeigt das enorme Potenzial für SoftBank Robotics in den kommenden Jahren.

Reaktionen wichtiger Akteure

Aus der Geschäftswelt

SoftBank Robotics ist kein Pionier, sondern ein großer Akteur, der in einen bereits erhitzten Markt eintritt. In Kalifornien gibt es bereits Restaurants, in denen ein Roboter in 27 Sekunden einen Burger zusammenbaut; in China wurden vollrobotische Restaurants mit über 100 Gerichten auf der Speisekarte eröffnet, in denen Maschinen den gesamten Kochprozess übernehmen; Deutschlands Circus SE stellte das CA-1-System vor, das bis zu 120 Gerichte pro Stunde zubereiten kann. Shanghai kündigte ein Programm an, das bis 2028 eine Integration intelligenter Lösungen in über 70 % der Gastronomiebetriebe anstrebt.

Vor diesem Hintergrund wirkt SoftBanks Eintritt in den US-Markt mit zwei spezialisierten Geräten wie ein pragmatischer Schritt: Das Unternehmen versucht nicht, alles auf einmal abzudecken, sondern zielt auf spezifische Nischen – schnelle Nudelzubereitung und vielseitige Misch-Brat-Vorgänge.

Von Arbeitnehmern und Gewerkschaften

Die öffentliche Reaktion ist erwartungsgemäß gemischt. Eine Umfrage unter Entwicklungsunternehmen ergab, dass 67 % der Beschäftigten im Gastgewerbe zustimmen, dass Robotik langweilige, schmutzige und potenziell gefährliche Arbeiten reduzieren kann. Auf der anderen Seite stehen jedoch Ängste vor Arbeitsplatzverlusten. Der ehemalige McDonald's-CEO erklärte direkt, dass die zunehmende Automatisierung zu Personalabbau im ganzen Land führen werde und die soziale Ungleichheit nur noch zunehmen werde. Shanghais Plan, auf „menschenleere oder minimal besetzte“ Küchen umzustellen, befeuert diese Debatte zusätzlich.

Prognose und Schlussfolgerungen

Kurzfristige Prognose (2026-2027)

In den kommenden Jahren wird der Markt für Roboter-Küchen explosionsartig wachsen: Analysten prognostizieren eine CAGR von 24,6 % bis 2030. SoftBanks STEAMA und FLAMA gehören zu den Frühen, sind aber bei weitem nicht die Letzten. Restaurantbesitzer werden solche Systeme als geschäftliche Notwendigkeit betrachten, nicht als innovatives Spielzeug. Eine breite Einführung wird in QSR-Ketten (Quick Service Restaurant) und Dark-Kitchen-Formaten erwartet, wo Platzeffizienz und Personalreduzierung entscheidend sind.

Mittelfristige Prognose (2028-2030)

Bis zum Ende des Jahrzehnts wird der Markt einen Punkt erreichen, an dem die Kosten für die Zubereitung eines Gerichts durch einen Roboter niedriger sind als durch einen Menschen – selbst ohne Berücksichtigung des Arbeitskräftemangels. Dies wird eine zweite Welle der Automatisierung auslösen, die nun nicht mehr durch akute Engpässe, sondern durch rein wirtschaftliche Vorteile getrieben wird. Wie Analysten anmerken, werden die Jahre 2026-2027 der Wendepunkt für die Massenintegration von Robotern in der Gastronomie sein. Restaurants, die nicht in Automatisierung investieren, werden mit einer unüberbrückbaren Kostenlücke konfrontiert sein.

Langfristige Prognose (2030+)

Die Küchenrobotik wird die Beschäftigungsstrukturen unweigerlich verändern. Die am schlechtesten bezahlten und unattraktivsten Arbeitsplätze – Küchenhilfen, Fließbandpersonal, Hilfskräfte – werden verschwinden. Gleichzeitig wird die Nachfrage nach Robotik-Wartungstechnikern, IT-Spezialisten für Küchennetzwerke und Lebensmitteltechnologen, die Rezepte für die Roboterausführung entwickeln, steigen.

Für Verbraucher bedeutet dies günstigere und vorhersagbarere Speisen in Kettenrestaurants, aber wahrscheinlich auch eine weitere Geschmackshomogenisierung. Wahre Küche mit ihrer Improvisation und „Seele des Kochs“ wird die Domäne der Spitzengastronomie bleiben.

Fazit: Unvermeidlichkeit mit menschlichem Antlitz

SoftBank Robotics' STEAMA und FLAMA sind keine Science-Fiction oder ein Versuch, den Menschen aus der heiligen Kunst des Kochens zu verdrängen. Sie sind eine pragmatische technische Antwort auf objektive Herausforderungen: Es gibt nicht genug Menschen, sie werden teurer, und die Nachfrage nach stabilen, erschwinglichen Lebensmitteln wächst. Roboter kommen in Restaurants, nicht weil sie „besser“ sind, sondern weil der Markt keine Wahl lässt. Die Frage ist jetzt nicht ob Roboter in der Küche sein werden, sondern wie schnell sich das vertraute Fast-Food-Restaurant in ein automatisiertes Fließband verwandeln wird. Und SoftBank Robotics hat gerade eine sehr bedeutende Wette in diesem Rennen platziert.

— Editorial Team

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