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Artemis-2: Start von Orion zum Mond mit Besatzung

Artemis-2-Mission — der erste bemannte Test des Orion-Raumschiffs zum Mond seit 1972. Eine Besatzung aus vier Astronauten testet Systeme auf einer Flyby-Trajektorie und erreicht 402 Tausend km. Der Flug bestätigt die Bereitschaft für zukünftige Landungen und Basen.

Artemis-2: Menschen fliegen wieder zum Mond auf Orion
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Artemis 2: Orions erste bemannte Mission zum Mond

Die SLS-Rakete mit dem Orion-Raumschiff startete von Launch Complex 39B in Florida und schickte vier Astronauten auf eine Flugbahn zum Mond. Dies ist der erste bemannte Flug zum Mond seit 1972, nach Apollo 17. Die Mission testet Tiefraumsysteme unter realen Bedingungen mit einer Besatzung an Bord: Lebenserhaltung, Navigation, Energieversorgung und Manövrierfähigkeit.

Orion wird nicht auf der Oberfläche landen, sondern einen Mondvorbeiflug durchführen und dabei eine maximale Entfernung von 402.000 km von der Erde erreichen. Die Dauer beträgt etwa 10 Tage und endet mit einer Wasserung im Pazifischen Ozean. Das Hauptziel ist die Bestätigung der Zuverlässigkeit des Raumfahrzeugs für zukünftige Mondlandungen und Basen.

Besatzung und ihre Qualifikationen

Die Besatzung umfasst erfahrene Spezialisten:

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  • Reid Wiseman (Kommandant): 165 Tage im Weltraum, Weltraumspaziergänge, Flug mit Sojus.
  • Victor Glover: Marineflieger mit Pilotenfahrung.
  • Christina Koch: Rekord von 328 Tagen auf der ISS, Arbeit an einer Antarktisstation.
  • Jeremy Hansen: Kanadischer Astronaut, Physiker, Militärpilot – der erste Kanadier auf einer Mondflugbahn.

Die Zusammensetzung spiegelt den internationalen Ansatz des Artemis-Programms wider, mit Partnern wie der ESA.

Orion-Raumschiff-Design

Orion besteht aus zwei Modulen:

Besatzungsmodul (Kapsel für die Rückkehr):

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  • Sitze, Bedienfelder, Navigation, Kommunikation, Displays.
  • Lebenserhaltungssysteme, Vorräte, Notfallprotokolle.

Servicemodul (entwickelt von der ESA):

  • Triebwerke für Manöver (einschließlich Trans-Lunar Injection).
  • Energieversorgung, Wasser, Belüftung, Temperaturregelung.

Das Servicemodul gewährleistet Autonomie im Tiefraum, wo externe Hilfe unmöglich ist.

Flugzeitplan

  • Zwei Erdumkreisungen: Systemchecks nach Trennung von SLS.
  • Trans-Lunar Injection (TLI): Beschleunigung durch Triebwerke zum Eintritt in die Mondflugbahn.
  • Reise durch den Tiefraum: Test von Autonomie, Kommunikation, Energieverbrauch, Lebensbedingungen.
  • Mondvorbeiflug: Gravitationsmanöver, Navigation im cislunaren Raum, Oberflächenbeobachtung.
  • Rückkehr: Gravitationsbremsung, Atmosphäreneintritt mit Rekordgeschwindigkeit (Hitzeschild).

Die Mission überwand Verzögerungen aufgrund von Wasserstofflecks, Hitzeschildproblemen und Heliumleitungen.

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Aktueller Status und Vorfälle

Der Flug verläuft wie geplant. Bemerkenswerte Ereignisse:

  • Vorübergehender Kommunikationsverlust.
  • Fehlfunktion im Controller des Abluftsystems – von der Besatzung behoben.
  • Geschlossenes Wasserventil.

Diese Ereignisse testen die Widerstandsfähigkeit der Systeme in Echtzeit.

Zukünftige Artemis-Missionen

Nach Artemis 2:

  • 2027: Artemis 3 – orbitale Tests für die Landung.
  • 2028: Artemis 4 – erste Landung, wissenschaftliche Forschung.
  • Artemis 5 und darüber hinaus: Infrastruktur für Mondbasis, Ressourcengewinnung, Vorbereitung für Mars.

Das Programm legt den Grundstein für eine nachhaltige Präsenz jenseits der Erde.

Wichtige Erkenntnisse

  • Erster bemannter Test von Orion bestätigt Einsatzbereitschaft für Tiefraummissionen.
  • Das ESA-Servicemodul ist entscheidend für Autonomie im Tiefraum.
  • Besatzung mit internationaler Erfahrung demonstriert Zusammenarbeit in Artemis.
  • Maximale Entfernung – 402.000 km, ein Rekord für bemannte Raumfahrzeuge.
  • Bordvorfälle (Belüftung, Wasser) erfolgreich von der Besatzung gelöst.

— Editorial Team

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